Die beliebteste Datenbank auf AWS ist Redis

24. November 2020, 11:12
image

Ausserhalb der AWS-Welt ist das Podest unverändert. Beim Public-Cloud-Primus finden sich 3 NoSQL-Datenbanken in den Top 5.

Das Podest im Ranking der Datenbanken sieht seit Jahren gleich aus: Auf den ersten drei Rängen finden sich mit Abstand zu den Konkurrenten Oracle, MySQL und Microsoft SQL Server. Dahinter folgen PostgreSQL, MongoDB und IBM DB2. Auf Platz 7 findet sich die Open-Source NoSQL In-Memory-Datenbank Redis.
Die Top-10 machen Elasticsearch, SQLite und Cassandra voll. Dies zeigt das DB-Engines Ranking des IT-Beraters Solid IT, das monatlich aktualisiert wird. Die Daten für die Rangliste bezieht die Firma aus Erwähnungen auf Websites und Social Media, Job-Angeboten, technischen Diskussionen und den Nennungen der Datenbank in Linkedin-Profilen von IT-Profis.
In der Welt von AWS sieht das Kräfteverhältnis anders aus: Hier hat Redis die Nase vorn. Die 2009 erschienene Datenbank kommt auf einen Marktanteil von 28%. Dies geht aus einer Untersuchung (PDF) von Sumo Logic hervor. Der Anbieter einer Analytics-Software hat rund 2100 Unternehmen, die Sumo Logic zu seinen Kunden zählt, unter die Lupe genommen.
An zweiter Stelle in AWS folgt demnach MySQL mit 23% Marktanteil, gefolgt von PostgreSQL mit 20%. Die SQL-Lösungen von Microsoft und Oracle erreichen mit jeweils 10% nur den sechsten Platz. Sie liegen hinter DynamoDB und MongoDB, die beide 15% Marktanteil verbuchen können.
Den Siegeszug von Redis habe mit der zunehmend komplexen IT-Landschaft der Unternehmen zu tun, schreibt 'The Register'. Allein die durchschnittliche Anzahl genutzter AWS-Dienste ist zwischen 2019 und 2020 von 15 auf 26 Dienste gestiegen, wie aus einer Analyse von Sumo Logic hervorgeht.
3 der 5 Top-Datenbanken in AWS sind NoSQL. Der Swiss Developer Survey vom letzten Jahr zeigte, dass auch in der Schweiz grosses Interesse an den NoSQL-Datenbanken besteht. Viele der Teilnehmer der Umfrage gaben an, dass sie die Alternative künftig gerne nutzen würden. 

Loading

Mehr zum Thema

image

Das OIZ der Stadt Zürich hat seine SAP-Dienstleister bestimmt

Für 22 Millionen Franken hat sich der Stadtzürcher IT-Dienstleister SAP-Unterstützung in 4 Bereichen gesichert.

publiziert am 23.9.2022
image

Twint partnert mit Cembra-Tochtergesellschaft Swissbilling

Die Schweizer Bezahl-App Twint will künftig mit Swissbilling zusammenarbeiten. Details der Partnerschaft waren indes nicht zu erfahren.

publiziert am 23.9.2022
image

Deutsche Telekom wird T-Systems nicht los

Die Verhandlungen zum Verkauf der IT-Dienstleistungssparte sind laut einem Medienbericht gescheitert.

publiziert am 22.9.2022
image

RZ-Ausfälle kosten schnell mal mehr als 1 Million Dollar

Eine internationale Studie zeigt, dass die Betreiber auch im nachhaltigen Umgang mit Strom und Wasser noch Verbesserungs­potenzial aufweisen.

publiziert am 22.9.2022