Die besten Matura-Arbeiten im Informatik-Bereich

5. Juni 2013, 13:11
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In diesem Jahr hat der Ehemaligenverein des Instituts für Informatik und angewandte Mathematik der Universität Bern (IAM) zum dritten Mal die besten Matura-Arbeiten im Bereich der Informatik ausgezeichnet.

In diesem Jahr hat der Ehemaligenverein des Instituts für Informatik und angewandte Mathematik der Universität Bern (IAM) zum dritten Mal die besten Matura-Arbeiten im Bereich der Informatik ausgezeichnet. Beschränkte sich die Auszeichnung der Maturanden früher auf den Kanton Bern, ist inzwischen das Einzugsgebiet erweitert worden und umfasst heute auch die Kantone Neuenburg, Freiburg, Solothurn, Aargau, Luzern, Wallis und Jura. Unter die Top 10 der besten Arbeiten schaffte es diesmal sogar ein St.Galler Schüler. "Wir waren von seiner Bewerbung überrascht, haben sie dann ausnahmsweise akzeptiert. Nun überlegen wir, künftig den Kreis der Kantone vielleicht noch weiter zu fassen", sagt Matthias Günter, Präsident IAM Alumni, gegenüber inside-it.ch.
Den ersten Rang teilten sich Alex Hönger und Nicolas Mesot von der Alten Kantonsschule in Aarau mit der Arbeit "Autonome Arduino-basierte Rückführung von Radiosonden". Sie hätten damit vielen Teilelemente adressiert, lobte die Jury in der Mitteilung von heute, weil neben der Echtzeitverarbeitung auch eine Verbindung zu Hardware besteht und Feldtests durchgeführt worden seien.
Der zweite Preis wurde Lukas Roth und Nicole Trachsler von der Kantonsschule Wohlen für den "Bau eines 8x8x8 LED Cube" (siehe Foto) zugesprochen. Neben dem ästhetischen Wert sei der Ingenieursteil dieser Arbeit nicht zu unterschätzen, teilten die Juroren mit. Zudem sei die Idee originell und sehr überzeugend umgesetzt worden.
Und gleich zwei Arbeiten rangierten auf dem dritten Platz: Kerim Barhoumi vom Gymnasium Kirchenfeld klassifizierte sich mit der "Optimierung eines Webauftritts für Mobile Geräte". Während sich Elias Lötscher von der Kantonsschule Alpenquai dem Thema Visualisierung stellte: "Ein Blick hinter die Türen - Visualisierung der Kantonsschule Alpenquai". Kerim Barhoumi wurde primär für den konzeptionellen Teil seiner Arbeit gewürdigt, und Elias Lötscher überzeugte mit seiner 3D-Modellierung. (vri)

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