Die Channel-Woche 12

20. März 2020, 16:54
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Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die IT-Infrastruktur und ICT-Branche prägten die Schweizer Channel-Welt.

Was bedeutet Corona für die Schweizer ICT-Branche?

In Deutschland hat die Stimmung in der ICT-Branche schon im Februar gedreht, dies meldet der grosse deutsche Verband Bitkom. Der monatlich erhobene Bitkom-ifo-Digitalindex gab im Laufe des Februars um 0,8 auf 24,9 Punkte nach. Für die Schweiz gibt es noch keine repräsentativen Aussagen. Wir haben Judith Bellaiche, Geschäftsführerin des Anbieter-Verbands Swico, und Thomas Flatt, Präsident des ICT-Verbands SwissICT, um eine Einschätzung gebeten.

Sage-Schweiz-Chef Ackermann verlässt das Unternehmen

Tobias Ackermann, seit Anfang 2018 an der Spitze von Sage Schweiz, verlässt das Unternehmen – auf eigenen Wunsch, wie Sage schreibt. Per sofort übernimmt Thomas Hersche als Interimsleiter die Führung des britischen Softwareanbieters in der Schweiz. Er ist seit 2017 in führenden Positionen bei Sage Schweiz tätig. Seit 2018 verantwortete er als Director Sales und Mitglied der Geschäftsleitung das direkte Vertriebsgeschäft des Unternehmens. Die permanente Nachfolge für die Geschäftsleitung von Sage Schweiz wird derzeit gesucht.

Hiag Data sorgt für tiefrote Zahlen bei der Immobiliengesellschaft 

Nach einem Gewinn im Jahr 2018 verbuchte Hiag im Jahr 2019 einen Verlust von 70,7 Millionen Franken. Das vergangene Jahr hat das Unternehmen vor grosse Herausforderungen gestellt, und Hiag hat Rückschläge verkraften müssen. Dazu gehören der Ausstieg aus dem Projekt zur Entwicklung einer eigenen Multicloud-Plattform sowie die Restrukturierung der IT-Tochter Hiag Data. Eine Vereinbarung mit Beelastic und der Tarchini Gruppe im Netzwerk-Infrastrukturbereich soll künftig für Umsatz sorgen.

Microsoft drosselt gewisse Teams-Features

Microsoft hat weltweit drei nicht essentielle Features von Teams temporär gedrosselt. Durch diese Massnahmen wolle man das Nachfragewachstum in diesen ungewöhnlichen Zeiten besser bewältigen. Auch wolle man so mithelfen, die Basis-Internet-Infrastruktur nicht zu überlasten, und Telekommunikationsunternehmen ihre aktuell nicht einfache Arbeit erleichtern. Die Massnahmen gelten auch für Schweizer Office365-User, sagt uns der Konzern. 

Coronavirus: Anrufschwemme überlastet Swisscom-Netze

Am Montag sind bei einem Teil der Swisscom-Kunden Gespräche via Festnetz- oder Mobiltelefone unterbrochen worden. Das vermehrte Arbeiten von Zuhause habe zu einer Überlast der Systeme geführt. Das grösste Schweizer Telekommunikationsunternehmen verzeichnete am Vormittag dreimal mehr Anrufe über das Mobilfunknetz als sonst. Swisscom geht aber davon aus, dass trotz der Zunahme an Homeoffice noch genügend Kapazität in der Daten-Netz-Infrastruktur vorhanden sind.

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