Die Channel-Woche 18

1. Mai 2020, 08:45
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Der Corona-Situation trotzende IT-Firmen, eine UPC-Störung und eine starke Meinung zum Homeoffice sorgten diese Woche für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.

Prantl behauptet: Home­office wird wieder in der Bedeutungslosigkeit versinken

Es gebe eine Reihe guter und vernünftiger Gründe für die Arbeit im Homeoffice, schreibt unser Kolumnist diesen Monat. Weniger Pendler, weniger Verkehr, weniger Staus und damit sei Homeoffice besser für das Klima. Weiter brauchen die Unternehmen weniger Büros, was ihnen hilft, ihre Kosten meist massiv zu senken. Viele Homeoffice-Anwender berichten zudem von einer höheren Produktivität und davon, dass sie eigentlich mehr arbeiten als im Büro. Aber seine Erfahrung zeige auch negative Seiten.

Internetstörungen bei UPC und seinen europäischen Partnern

Der Kabelnetzbetreiber UPC hat am Abend des 27. April mit Störungen bei der Übermittlung von Daten gekämpft. Mediensprecherin Stephanie Niggli bestätigte von Onlineportalen. Die Störung trat demnach um 18 Uhr auf und hielt bis 1 Uhr nachts an. Das Problem betraf die ganze Schweiz sowie Teile Europas, wie Niggli sagte. So hätten etwa auch die Schwestergesellschaften UPC Polen oder Virgin Media in England eine Störung gemeldet.

AWK Group auf der Jagd nach neuen Mitarbeitenden

Das Zürcher Unternehmen AWK Group gibt sich von der Corona-Krise gänzlich unbeeindruckt. Der Umsatz stieg verglichen mit 2018 um 23% auf 72,5 Millionen Franken. Letztes Jahr hat die Management- und IT-Beratungsfirma 90 neue Leute eingestellt und damit die Belegschaft per Ende 2019 auf 330 Mitarbeitende erhöht. Dieses Jahr, sagt AWK, sollen sogar 100 weitere Mitarbeitende hinzukommen. Man wolle vor allem Absolventinnen und Absolventen von Schweizer Hochschulen sowie Young Professionals in den Fachrichtungen Informatik, Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik oder Physik anziehen.

Kanton Zürich sucht erneut viel externe Unterstützung

Der Kanton Zürich macht vorwärts mit der 2018 beschlossenen neuen Informatik-Strategie und sucht externe Unterstützung. Für die nächsten fünf Jahre sucht der Kanton Experten in Sachen Virtualisierung, Messaging, IAM, Netzwerk und Sys-Admins sowie Juristen. Die Ressourcen werden primär vom Amt für Informatik (AFI) benötigt. Dieses soll nach der neuen IT-Strategie die "Grundversorgung" für die Verwaltung sicherstellen. Daneben benötigt das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) Projektleiter, um die Strategie "Digitaler Wandel an kantonalen Schulen der Sekundarstufe II" umzusetzen.

Wie gut behandeln Schweizer Firmen ihre Informatiker?

Die Coronakrise ist für alle eine Herausforderung. Wie benoten Informatikerinnen und Informatiker ihre Arbeitgeber? Ist der Arbeitgeber eine Stütze oder ist er überfordert oder lässt die Fachkräfte gar im Stich? Machen Sie bis 3.5. bei der Umfrage mit!

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