Die Channel-Woche:

22. Juni 2018, 15:30
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Stellenabbau, Verluste und möglicher Verkauf – aber auch ein "revolutionäres" Arbeitsplatz-Projekt.

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 25 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.
Massenentlassung bei T-Systems
Die Telekom-Tochter T-Systems will bis 2020 weltweit 10'000 Stellen streichen. Besonders hart wird es Deutschland treffen und die grossen osteuropäischen Produktionsstandorte, wie gestern bekannt wurde. "Die Transformation wird auch in der Schweiz Stellen kosten", sagte T-Systems-Schweiz-Chef Stefano Camuso heute zu inside-channels.ch.
Swisscom und Lenovo liefern Migros Arbeitsplätze per "Autopilot"
In einem gemeinsamen Projekt mit der Migros testen Swisscom und Lenovo eine "revolutionäre Art" der Bereitstellung von IT-Arbeitsplätzen. Man teste die neue Microsoft-Technologie "Autopilot": Die Anwender erhielten dabei den neuen Arbeitsplatz originalverpackt vom Hersteller und würden diesen selbständig in Betrieb nehmen.
Coop hat Siroop-Verluste von fast 140 Millionen Franken zu tragen
Der 2015 gemeinsam von Swisscom und Coop gestartete Online-Marktplatz Siroop soll dem seit Mai 2018 alleinigen Besitzer Coop erhebliche Verluste beschert haben. Beim Handelsregister Basel-Stadt hinterlegte Unterlagen zeigen allein für 2017 einen Jahresverlust von gut 55 Millionen Franken. Noch grösser soll der anteilige Verlust im laufenden Jahr gewesen sein.
Wer sich für Sunrise interessiert, soll sich melden
Erst vor gut zwei Jahren stieg der deutsche Telekommunikationsdienstleister Freenet bei Sunrise ein, nun wird wieder von einem Verkauf der Anteile gesprochen. "Wir sind opportunistisch. Wenn jemand an Sunrise Interesse hat, muss er mit uns reden", sagte Freenet-Finanzvorstand Joachim Preisig. Überhaupt werde eine Konsolidierung am Schweizer Telco-Markt erwartet.
Kanton Basel-Stadt sichert sich eine "verlängerte IT-Werkbank"
Der Kanton Basel-Stadt hat in einer Ausschreibung vom letzten Dezember nach IT-Dienstleistern gesucht, welche die eigenen zentralen Informatikdienste (ZID) bei bestimmten Projekten unterstützen. Unter anderem Elca, Trivadis, NovaCapta und SwissQ erhalten als Zuschlagsempfänger einen Rahmenvertrag, der bis Ende 2022 gültig ist und optional um bis zu vier weitere Jahre verlängert werden kann.

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