Die Channel-Woche:

13. Juli 2018, 14:00
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Konsolidierung unter Microsoft-Partnern, Bewegung im Management, neue Surface-Hardware und Stimmen aus der Java-Community.

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 28 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.
Einiger Betrieb im Bechtle-Steffen-Management
Im Management-Team von Bechtle Steffen Schweiz gibt es drei neue Bereichsleiter und einen Abgang. Bei letzterem handelt es sich um Thomas Zimmerli, einen der vier Co-Geschäftsführer, die das Unternehmen bisher führten. Zimmerli hat das Unternehmen laut Bechtle Steffen per Anfang Juli verlassen und gönnt sich nun erstmal ein Sabbatical. Die Geschäftsführung besteht nun noch aus dem Trio Hanspeter Oeschger, Markus Oeschger und Christian Speck.
Boss Info steigt bei NAV-Spezialist Prime Vision ein
Die Konsolidierung im KMU-ERP-Markt und insbesondere unter Microsoft-Dynamics-Partnern geht weiter. Einer der Konsolidierer ist Simon Boss. Seine Boss Info hat sich nun an Prime Vision beteiligt. Prime Vision ist auf Dynamics NAV spezialisiert. "Prime Vision hat eine gute und langjährige Basis an Bestandeskundes. Diese wollen wir weiter betreuen. Zudem gibt es eine Option, Prime Vision später als Nachfolgelösung ganz zu übernehmen", so Simon Boss zu inside-channels.ch.
Bechtle plant seine bisher grösste Übernahme
Der Bechtle Konzern plant die nach eigenen Aussagen bisher grösste Übernahme in seiner Geschichte. Der deutsche IT-Riese möchte dem US-Unternehmen Systemax dessen französische Tochter, das IT-Handelsunternehmen Inmac Wstore, abkaufen. Inmac Wstore beschäftigt laut Bechtle etwas über 400 Mitarbeitende und machte letztes Jahr einen Umsatz von 420 Millionen Euro.
iPad-Konkurrenz von Microsoft ist da
Was im Mai noch als Gerücht gut informierter Kreise durch die Medien waberte, ist nun bestätigt worden. Ab sofort kann man das Surface Go von Microsoft in zwei Version zu einem Preis ab 499 Franken bestellen. Offen ist die Frage, ob es Microsoft mit diesem Ausbau seiner Surface-Reihe gelingt, Apple Marktanteile abzujagen. Bisher lagen die Umsätze im gesamten Surface-Hardware-Geschäft jedenfalls weit hinter denen mit iPads.
Oracle lizenziert Java SE auf Basis von Abos
Oracle hat angekündigt die Java Platform Standard Edition (Java SE) künftig auf Abo-Basis zu lizenzieren. inside-channels.ch hat die Java-Community um eine Einschätzung gebeten "Für Nutzer von Java, die bereits eine kommerzielle Lizenz hatten, wird das neue Abomodell wahrscheinlich als Verbesserung wahrgenommen und auch besser auf sie zugeschnitten sein. Für diejenigen jedoch, die bisher keine kommerzielle Lizenz hatten, wird das neue Abomodell in Kombination mit der kürzeren Lebensdauer der Java-Releases eine grosse Herausforderung darstellen", sagt uns etwa Marcel Vinzens, Deputy CTO AdNovum.
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