Die Channel-Woche:

7. September 2018, 15:45
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Geld mit Gratis-Software, neue Aufgaben und schwächelnde Helden.

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 36 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.
Die Strategie hinter der Gratis-Software
In die Business-Software Klara fliesst rund eine halbe Million Franken pro Monat für Entwicklung und Marketing aus. Das Geld kommt von der Axon Gruppe, die Klara vor zwei Jahren lanciert hatte, sowie von Investoren. Warum die Axon-Gruppe so viel Geld in die Gratis-Software Klara steckt, erklärt uns Klara-Chef Renato Stalder im Gespräch.
Also-Veteran Wojnowski packt neue Aufgaben an
Nach 26 Jahren bei Also hat Harald Wojnowski den Disti verlassen, bei dem er zuletzt als Managing Director tätig gewesen war. Nun hat er eine neue Aufgabe: Wojnowski ist seit Kurzem Delegierter des Verwaltungsrates und CEO der Logic Group, wie er uns gegenüber bestätigt. Das kleine Zuger Unternehmen hat ein Energiemodul entwickelt, mit welchem man autonom und dezentral Energie aus Solarthermie, Photovoltaik, Windenergie und Thermik gewinnen kann.
Software-Industrie: Die Kleinen wachsen nicht mehr
Letzte Woche erschien die Ausgabe "Top 500" der Zürcher Zeitschrift 'Computerworld'. Wir haben eine Liste von lokalen Herstellern von Standard-Software und eine solche von Individual-Software-Herstellern gemacht. Unschärfen sind vorprogrammiert, denn wir haben Wiederverkäufer von Lösungen wie SAP oder Microsoft Dynamics ausgeschlossen, auch wenn sie durchaus auch eigene Software entwickeln. Es fällt auf, dass eine erstaunlich grosse Zahl der "Local Heroes" der Schweizer Software-Industrie stagniert.
Kuster wird Co-Chef bei ARP Schweiz
Daniel Kuster, der im Frühjahr einer Reorganisation bei Ingram Micro zum Opfer gefallen ist, bleibt der Schweizer IT-Branche erhalten. Er übernimmt die Co-Geschäftsführung von ARP Schweiz an der Seite von Bernhard Gysi, der die Geschicke des B2B-Online-Händlers seit 2006 (!) leitet
Quickline Business heisst jetzt Tineo
Seit Anfang September firmiert Quickline Business als Tineo AG. Wie das Unternehmen mitteilt, verfolge Tineo einen Enterprise-Fokus. Zu den Kunden gehören neben Grossunternehmen aber auch etablierte KMU aus den Branchen Pharma, Logistik, Handel, IT- und Finanzdienstleistungen. Tineo wird unverändert von Markus Definti und Oscar Jimenez geführt.
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