Die Channel-Woche:

21. September 2018, 15:14
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Umbau im Softwarehaus und Umbruch in der ICT, ein unverhoffter Abgang, unzufriedene Kunden und ungefähr ein neuer CSDO.

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 38 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.
Grosser Umbau bei Trivadis
Wie schon im März angekündigt hat die Softwareschmiede nun zwei CEOs. Auch die Organisation von Trivadis wird gründlich umgekrempelt: So wurden einerseits die Schweizer Niederlassungen neu in "Regionen" zusammengefasst. Parallel dazu organisiert sich Trivadis nun in vier Geschäftsfelder. Dies soll den Mitarbeitenden mehr Möglichkeiten geben, aktiv Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen, so zumindest verspricht es das Softwarehaus.
Hat Finnova 30 Prozent unzufriedene Kunden?
"Finnova muss mit 30 Prozent unzufriedenen Kunden zurechtkommen", hiess es in der Wirtschaftspresse. Die Aussage sei in diesem Sinne korrekt, bestätigt uns Marc Büdenbender von Finnova. Natürlich sei das Resultat unbefriedigend, aber der Trend zeige aufwärts. Man sei in Lenzburg seit 2012 daran, den Finnova-Monolithen zu öffnen, um den Kunden neue Geschäftsfelder und mehr Individualisierung zu ermöglichen. Auch die Lieferfähigkeit soll sich verbessern. Es sei aber "sehr sehr komplex" und ein langer Weg.
WEF-Studie prognostiziert neue Berufe und Jobabbau bei ICT-Firmen
Neue Technologien schaffen bis 2022 mehr Jobs, als sie vernichten, dies zumindest heisst es in einer neuen Studie des World Economic Forums. Wir haben die wichtigsten Kernpunkte und Empfehlungen der Autoren zusammengetragen: Menschliche Eigenschaften werden gefragter. In der ICT wird sich vieles verändern. Und Weiterbildung wird noch wichtiger.
Avaloq ernennt neuen CSDO
Ab November übernimmt Michael Pahlke bei Avaloq die Position des Chief Service Delivery Officers (CSDO) und tritt in die Geschäftsleitung ein. Pahlke übernimmt die Verantwortung für das Management der globalen Avaloq-Geschäftseinheiten Banking Operations und Technology Infrastructure. Unter seine Leitung fällt damit auch die im Sommer 2018 angekündigte "Swiss Banking Cloud" von Avaloq und IBM.
CEO Philipp Koch verlässt Service-Provider Nine
Mitgründer Philipp Koch verlässt nach fast 20 Jahren Nine Internet Solutions. Der CEO hat die Leitung bereits an seinen Partner und Gründungskollegen Thomas Hug abgegeben. "Für mich wurde es nun Zeit zu überlegen, was ich in den nächsten 20 Jahren machen möchte – und habe mich entschieden, mich ausserhalb von Nine ganz neu zu orientieren", kommentiert Koch seinen Entscheid. An der strategischen Stossrichtung des Unternehmens ändere sich nichts.

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