Die Channel-Woche:

22. März 2019, 16:45
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Gutes Cloud-Geschäft mit einem "aber", mehr Microsoft bei Elca und die Huawei-Debatte erreichte Bundesbern.

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche neun zwölf für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.
Urs Wermelinger geht zu Cycl
Der Schweizer Intranet-Dienstleister Cycl verstärkt die Geschäftsleitung rund um CEO Patrick Püntener. Neu an Bord als CMO ist Urs Wermelinger, der die Bereiche New Business und Marketing verantworten wird. Wermelinger ist ein bekanntes Gesicht in der Branche: Ab den 1990er Jahren arbeitete er bei Microsoft in verschiedenen leitenden Funktionen in der Schweiz wie auch auf EMEA-Ebene. Zuletzt war er als Director Partner Business Development federführend bei der Neugestaltung des Microsoft-Partner-Ökosystems für die Cloud, bevor er während den letzten beiden Jahren in einer eigenen Beratungsfirma InspiredView im Bereich Digital Business Innovation tätig war.
Huawei-Debatte erreicht die Schweiz
Die USA haben auch in Bern wegen des Aufbaus der 5G-Technologie interveniert. Im Zentrum steht die Zusammenarbeit mit Huawei. Die USA drängen die Schweiz dazu, Vorsicht walten zu lassen und die Risiken zu berücksichtigen. Der Bundesrat ist sich der Situation durchaus bewusst. Es müsse jedoch immer davon ausgegangen werden, dass bei der Infrastruktur für Kommunikations- und Informationstechnologie unter Umständen ein unberechtigter Zugriff möglich sei, unabhängig, von wem und woher die Technologie stamme.
Oracle zeigt sich im Cloud-Business sehr zufrieden, aber…
Oracle geht davon aus, dass die Umsätze im laufenden vierten Quartal des Geschäftsjahres um bis zu zwei Prozent fallen oder bestenfalls stabil bleiben könnten. Im dritten Quartal hat der Konzern zwar die Erwartungen der Analysten mehrheitlich erfüllt, aber einige Marktbeobachter zeigten sich vom Geschäftsausblick enttäuscht. Hartnäckig hält sich auch das Urteil, Oracle sei zu langsam mit Cloud-Lösungen und verliere deshalb an Attraktivität für bisherige und neue Kunden. Der Konzern meldete, dass die Einnahmen aus Cloud-Services und auch aus Lizenz-Support sich im dritten Quartal des Fiskaljahres auf 6,66 Milliarden US-Dollar (plus ein Prozent) beliefen.
Crealogix wächst und verzeichnet Verlust
Der Zürcher Bankensoftwarespezialist Crealogix publizierte die ersten Halbjahreszahlen des Geschäftsjahres. Der Umsatz sei um 29 Prozent auf 51 Millionen Franken gestiegen. "Einerseits hält der Wechsel vom traditionellen Lizenzverkauf mit Einmallizenzen hin zum Lizenzmietmodell weiter an. Dieses Modell ist für Crealogix langfristig interessanter, da die Lizenzerträge jährlich über die gesamte Vertragsdauer anfallen." In Zahlen bedeutet dies einen Rückgang der traditionellen Lizenzverkäufe von 8,1 Millionen Franken auf 5,7 Millionen Franken. Unter dem Strich steht ein Reinverlust von 1,4 Millionen Franken.
Elca vergrössert Dynamics-365-Angebot mit Partnerschaft
Das Schweizer Software- und Beratungshaus Elca hat mit dem englischen Unternehmen Veripark eine Partnerschaft geschlossen. Dieses bietet Lösungen für Customer Experience für Finanzunternehmen auf Basis von Microsoft Dynamics 365 und der Azure-Plattform. Elca bietet nun als erster Schweizer Partner dessen Lösungen für Omnichannel-Banking, Kunden-Akquisition und -Bindung sowie Cross-Selling und automatisierte Kreditvergabe. Lokale Elca-Teams werden die Lösungen künftig mit der Unterstützung von Veripark-Spezialisten implementieren und das Schweizer Softwarehaus zeichnet neben der Umsetzung auch für den Support der Kunden nach der Implementierung verantwortlich.
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