Die Channel-Woche:

26. April 2019, 16:15
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Vom Mauerblümchen zum Star, von der Harmonie zum Knatsch, vom Büro in die Höhle des Löwen, von der Ankündigung zum Bau eines "Stollen-RZs".

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 17 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.
Ex-Benq-Leute bauen Viewsonic-Business aus
Der US-Display- und Beamer-Hersteller Viewsonic baut im DACH-Raum massiv aus. "Wir haben 2016 mit zwei Mitarbeitenden in Deutschland gestartet. Nun sind wir elf Leute im DACH-Raum. Vier weitere Posten sind noch offen", so Thomas Müller, General Manager für die DACH-Region bei Viewsonic, im Gespräch mit inside-channels.ch. Oliver Rudolf werde das Business in der Schweiz ankurbeln und konzentriere sich hierzulande zunächst auf den B2C-Markt und die grossen E-Tailer. Er will die Marke Viewsonic, die bisher in der Schweiz tatsächlich eher ein Mauerblümenchen-Dasein gefristet hat, bekannter machen und Schritt für Schritt den Channel ausbauen.
Knatsch bei Swiss21.org um CRM-Entwicklung
Im November letzten Jahres gesellte sich ein neues Produkt zur grossen Zahl von Gratis-Online-Buchhaltungslösungen. Swiss21.org ging damals mit halbjähriger Verspätung als weiterer Player in den Kampf um Kunden mit Bexio, Klara und Co.. Die Software vereinte ursprünglich die Buchhaltung und das Auftragsmanagement von Abacus, den Onlineshop mit der entsprechenden Kassenlösung von Glarotech und dem CRM von Orphis. Wie dann letzte Woche bekannt wurde, ist der einstige Lancierungspartner Orphis nicht mehr an Bord. Auf Nachfrage hält Swiss21.org-Geschäftführer Walter Regli fest, dass man sich schon Mitte letzten Jahres von Orphis getrennt habe, weil sich das Jungunternehmen strategisch neu ausgerichtet habe.
Diese elf Tech-Startups stellen sich dem "Löwen" Roland Brack
Roland Brack wagt sich bekanntlich in die Welt des Reality-TV. Im Rahmen des Formats "Höhle des Löwen" wird der Besitzer von Competec im Fernsehen Startups bewerten und – falls ihre Geschäftsidee überzeugt – in sie investieren. Die Jungunternehmen, die sich in den sieben Folgen auf 'TV24' insgesamt fünf Investoren präsentieren dürfen, stehen nun fest. Unter den 42 Startups aus der Deutschschweiz und Deutschland befinden sich auch elf Tech-Firmen.
Don’t take a Knife to a Gunfight: Disruption per Anleitung
Das Modellieren von Businessmodellen war schon im vordigitalen Zeitalter eine Herausforderung. Mit der "Plattform-Ökonomie" jedoch sind Geschäftsmodelle dynamischer, flüchtiger und schwerer fassbar geworden. Alte Methodiken zur Modellierung stossen an ihre Grenzen. Die neuen sind um ein Vielfaches komplexer. Wie man diese Hürden überwinden kann, erklärt Stefan Züger, Chief Digital Officer von T-Systems Schweiz, in einem Gastbeitrag.
EWL startet den Bau seines "Stollen"-RZs
Luzerns Energie- und Infrastrukturversorger EWL (Energie Wasser Luzern) hat schon vor einem Jahr den Bau eines eigenen Rechenzentrums in Luzern angekündigt. Nun ist der erste Spatenstich erfolgt. Im Wartegghügel in Luzern sollen in einer alten Zivilschutzanlage im Endausbau 1700 Quadratmeter IT-Nutzfläche verfügbar gemacht werden. Die Gesamtinvestitionen von rund 30 Millionen Franken sollen sich dereinst auf sechs Stollen mit je 150 bis 200 Quadratmeter und zehn Privaträume mit je 50 bis 100 Quadratmeter IT-Nutzfläche verteilen.
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