Die Channel-Woche 27

9. Juli 2021, 16:21
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Ein Ende und eine Neuigkeit bei Microsoft, der Boom von Low-Code und gute Zahlen bei Ergon sorgten für Gesprächsstoff im Schweizer Channel.

Bald ist Schluss mit Skype for Business Online

Am 31. Juli 2021 wird der Kommunikationsdienst Skype for Business Online definitiv abgeschaltet. Unternehmen sollen auf Teams umsteigen. Für Organisationen, die noch nicht auf Teams aktualisiert haben, werden von Microsoft ab August unterstützte Upgrades auf Teams geplant, um bei den technischen Elementen des Übergangs zu helfen. Noch etwas länger lebt Skype for Business Online: Hier ist der End-of-Life erst auf den 1. September 2024 angekündigt.

Kommt bald Microsofts "Cloud PC"?

Vermutlich schon nächste Woche werde Microsoft seinen Cloud PC Service vorstellen. Es sehe so aus, als ob die offizielle Ankündigung im Rahmen der Partner-Konferenz Inspire, die am 14. und 15. Juli über die Bühne geht, stattfinden werde. Dies schreibt die in der Regel gut informierte 'ZDNet'-Journalistin Mary Jo Foley. Unter dem Codenamen "Project Deschutes" arbeite Microsoft am Azure-basierten Cloud-PC-Dienst. Dabei handle es sich um ein virtualisiertes Desktop-as-a-Service-Angebot, so der Bericht. Dies ermögliche es via Thin Clients auf einen remoten Windows-Desktop zuzugreifen und Software wie Microsoft Office zu nutzen.

Pandemie klingt aus, Ergon wächst trotzdem weiter

Nach einem harzenden Geschäftsjahr 2018 fand das Zürcher Softwarehaus Ergon Informatik 2019 wieder zum Wachstum zurück. Im Corona-Jahr 2020 erhöhte sich dieses Wachstum noch mehr, und auch 2021 sieht es wieder gut aus für Ergon. Wie die Firma mitteilt, konnte sie im 1. Halbjahr 2021 einen betrieblichen Umsatz von 30,5 Millionen Franken erzielen. Dies entspreche einer Steigerung von 7% gegenüber der Vorjahresperiode. Die Anzahl der Mitarbeitenden stieg auf 350. CEO Gabriela Keller: "Wir sind hocherfreut über die gute Auftragslage und die Vielfalt der Vorhaben, bei denen wir Firmen unterstützen können. Das zeigt, dass wir mit unseren Dienstleistungen gut aufgestellt sind."

Unternehmen setzen verstärkt auf Low- und No-Code

Low-Code- und No-Code-Plattformen (LCNC) werden laut einer Umfrage bei Unternehmen immer beliebter. Fast die Hälfte der von 'Techrepublic' Befragten verwendet derzeit LCNC in ihren Organisationen. Von den 35%, die LCNC derzeit nicht verwenden, gaben 20% an, die Technologie in den nächsten 12 Monaten einzuführen. Werden dadurch Entwickler-Jobs obsolet? Die Mehrheit (67%) glaubt das nicht. 16% der Befragten sehen jedoch weniger Entwicklerjobs. Sie sagen, dass Entwickler zu langsam seien, um dem Unternehmen zu helfen, auf sich schnell ändernde Marktbedingungen und -Chancen zu reagieren.

IMTF hat einen neuen CEO

Mark Büsser, der langjährige CEO von IMTF, ist von seinem Posten zurückgetreten. Das Ruder beim Fintech übernimmt per sofort sein Sohn, der bisherige Group Chief Product Officer Gion-Andri Büsser. Damit nehme der vor 3 Jahren eingeleitete Generationenwechsel Gestalt an, teilt das Unternehmen aus dem Freiburgischen Givisiez mit. Der neue CEO arbeitet seit zweieinhalb Jahren bei IMTF und bekleidete die Rolle als Produkt-Chef für knapp 2 Jahre. Mark Büsser hatte IMTF 1987 gegründet und amtete seither als Geschäftsführer. Er will sich nun vermehrt um seine Rolle als Präsident des Verwaltungsrates und das Key Account Management kümmern.

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