Die Channel-Woche 44

1. November 2019, 17:00
  • channel
  • channel-woche
  • accenture
  • swisscom
  • t-systems
image

T-Systems stellt sich in der Schweiz neu auf, Swisscom-Manager Marc Werner verlässt den Telco und Kolumnist Urs Prantl fragt, ob UPC oder Sunrise der grössere Verlierer ist.

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 44 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.
Marc Werner verlässt Swisscom
Swisscom hat eine Änderung in der Geschäftsleitung sowie Organisation bekannt gegeben: Marc Werner, Leiter Sales & Services und Mitglied der Konzernleitung, verlässt den Telco. Er wird eine neue Herausforderung als CEO annehmen. Bei welcher Firma dies sein wird, wurde noch nicht verraten. Ab 2020 werden zudem die Geschäftsbereiche Sales & Services und Products & Marketing zusammengeführt. Der neue Bereich, "Retail Customers", soll vom heutigen Products- und Marketing-Leiter Dirk Wierzbitzki geführt werden.
T-Systems legt Schweiz und Österreich zusammen
Der Outsourcer und IT-Serviceprovider T-Systems legt die österreichische und schweizerische Organisation zur neuen "Alpine Region" zusammen. Ganz überraschend kommt der Schritt nicht, denn die IT-Tochter der deutschen Telekom muss sich weltweit einem Sparprogramm unterziehen. Auch aus der Schweiz sind Stellen verlagert worden. Die Leitung der "Alpine Region" übernimmt der bisherige Österreich-Chef Peter Lenz. Stefano Camuso, Managing Director von T-Systems Schweiz, wird das Unternehmen verlassen. Seine zukünftige Rolle habe ihm nicht zugesagt, weshalb er den von T-Systems vorgelegten Vertrag nicht unterschrieben habe, sagte er uns in einem kurzen Gespräch.
Swisscom und Post gewinnen Service Management Awards 2019
Das Service Management Forum Schweiz (SMFS) hat erneut die Service Management Awards vergeben. In der Kategorie "Service Management Projekt des Jahres" schwang laut der Jury die Post obenaus. Dies mit dem Projekt "Weiterentwicklung ICT (WE ICT)", das erhebliche Verbesserungen der Qualität und des Werts der IT-Services der Organisation erzielt habe. Auf Platz zwei folgte Hirslanden mit dem Projekt "Internationales Service Management Einführung" und auf Rang drei die Zürcher Firma Prozessfux. In der Kategorie Innovation hat Swisscom die Jury mit dem Projekt "Customer Dashboard" überzeugt. Und zwar, so die Jury, wegen der "Kompaktheit der Informationen für den Key-Account-Manager wie auch für den Kunden, sowie der ausgeprägten Kundenfokussierung der Lösung".
Neuer CEO für Accenture Schweiz
Zum Jahresbeginn 2020 löst Marco Huwiler den langjährigen Country Managing Director von Accenture in der Schweiz, Thomas Meyer, ab. Meyer geht nach 32 Jahren beim Beratungshaus in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist kein Unbekannter für Accenture-Mitarbeitende und Kunden: Er begann seine Karriere 2001 als Senior Manager bei der Firma, 2018 dann stieg er zum Managing Director des Geschäftsbereichs Financial Services bei Accenture Schweiz auf. Nun also der nächste Karriereschritt.
Prantl behauptet: UPC auf dem Weg zurück zu Cablecom
Sunrise wollte UPC kaufen und ist – voraussichtlich – am erbitterten Widerstand seines Grossaktionärs Freenet gescheitert. Ganz tot ist der Deal noch nicht. Der Aktienkaufvertrag ist weiterhin bis Ende Februar 2020 gültig. Dennoch fragt sich Kolumnist Urs Prantl nun, wer als grösserer Verlierer vom Platz geht – Sunrise oder UPC? Und was sind die Folgen für die Kunden beider Unternehmen?
Nie mehr eine Story verpassen? Abonnieren Sie unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter!

Loading

Mehr zum Thema

image

Schwacher PC-Markt belastet Lenovo

Wachstum in anderen Bereichen kann die Rückgänge im PC-Absatz nicht wettmachen. Der chinesische Hersteller stagniert.

publiziert am 11.8.2022
image

Software-Schmiede Magnolia geht an deutschen Investor Genui

Der Basler Anbieter von Content-Management-Systemen hat einen neuen Besitzer gefunden. Mit zusätzlichem Kapital soll das internationale Wachstum von Magnolia angetrieben werden.

publiziert am 10.8.2022
image

Krise bei Avaya manifestiert sich nun auch in schwachen Zahlen

Im letzten Quartal hat Avaya 20% weniger Umsatz als noch vor einem Jahr erwirtschaftet. Das Unternehmen äussert gar Zweifel am eigenen Fortbestehen.

publiziert am 10.8.2022
image

Also will für bis zu 100 Millionen Euro Aktien zurückkaufen

Der Distributor lanciert einen Aktienrückkauf. Also-Konzernchef Möller-Hergt hält die Papiere derzeit für unterbewertet.

publiziert am 9.8.2022