Die Channel-Woche 51

24. Dezember 2021, 10:50
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Die Verkäufe der UMB sowie Swiss Post Solutions, CIO-Löhne und eine Finanzierungsrunde sorgten für Diskussionsstoff im Channel.

UMB verkauft sich an BKW

UMB wird Teil von BKW Building Solutions. Durch den Zusammenschluss stärke BKW die technologische und digitale Kompetenz der Gruppe. Gleichzeitig könne man den Kunden umfassende IT-Dienstleistungen anbieten, heisst es in einer Mitteilung. UMB bleibe eine eigenständige Gesellschaft und werde weiterhin unter dem bekannten Namen am Markt agieren, so die Mitteilung. Der IT-Dienstleister hat seinen Hauptsitz in Cham und beschäftigt rund 500 Mitarbeitende an 11 Standorten. Das Unternehmen erzielt einen Umsatz im niedrigen dreistelligen Millionenbereich.

Post verkauft Swiss Post Solutions

Die Schweizerische Post kann anscheinend nicht nur Unternehmen kaufen, sondern auch verkaufen. Sie verkauft ihr Tochterunternehmen Swiss Post Solutions (SPS) an das in London und Freienbach (SZ) ansässige Investmentunternehmen AS Equity Partners. Der Verkaufswert von SPS betrage 375 Millionen Franken, teilt die Post mit. Das gesamte Management und alle Mitarbeitenden der SPS Holding sowie deren Niederlassungen und Gesellschaften in der Schweiz und im Ausland seien Teil der Transaktion.

Ausverkauf im Schweizer Channel?!

Der BKW-Kauf von UMB war dieses Jahr einer von vielen. Staatsnahe Unternehmen und internationale Financiers sind in Kauflaune. Ein kommentierter Rückblick auf die wichtigsten Channel-Akquisitionen im Jahr 2021 von Chefredaktor Reto Vogt.

Bis zu 300'000 Franken für Schweizer CIOs

Ein CIO kann in der Schweiz bis zu 300'000 Franken im Jahr verdienen. Das ist eine Zunahme von 15% gegenüber dem Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt der Personaler Michael Page in seiner aktuellen Lohnstudie. Der Einstiegslohn für diesen Job beträgt laut der Studie 180'000 Franken, im Schnitt werden CIOs mit 240'000 Franken bezahlt. CDOs werden durchschnittlich gleich bezahlt wie CIOs, das Spitzensalär für erfahrene Berufsleute ist jedoch um jährlich 40'000 Franken tiefer. Im vergangenen Jahr wurden beide Rollen noch gleichermassen entschädigt.

Unique schliesst erste Finanzierungsrunde ab

Das in diesem Jahr gegründete Unternehmen Unique hat eine nach eigenen Angaben erfolgreiche erste Finanzierungsrunde hinter sich. Man habe eine Seed-Runde mit 5,8 Millionen Schweizer Franken von namhaften Investoren abgeschlossen, heisst es in einer Mitteilung. Beteiligt hätten sich unter anderem Phillip Stauffer, der Gründer und General Partner von Fyrfly Venture Partners, sowie der bekannte "Unicorn Hunter" Daniel Gutenberg. "Ausserdem haben die Mitarbeitenden von Unique eine signifikante Summe investiert", so das Jungunternehmen weiter.

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