Die ehrgeizigen Pläne von Oki Schweiz

2. April 2009, 16:02
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    Jetzt fallen auch die Preise für A3-Farb-MFPs.

    Jetzt fallen auch die Preise für A3-Farb-MFPs.
    Die Schweizer Niederlassung des japanischen Druckerherstellers Oki hält sich beharrlich auf dem zweiten Platz (hinter HP) im etwa 40 Millionen Franken schweren Marktsegment für Farbdrucker. Letztes Jahr, so Oki-Schweiz-Chef Walter Briccos anlässlich eines Redaktionsbesuchs, konnte Oki den Absatz in Stückzahlen um gegen 10 Prozent steigern, in Franken gerechnet kam damit aber nur ein leichtes Plus heraus.
    Für das laufende Jahr hat der immer optimistisch-kämpferische Briccos weiteres Wachstum geplant. Er will in Stück 10 bis 15 Prozent mehr Geräte verkaufen und den Umsatz um fünf Prozent steigern. Mit ein Grund für seinen Optimismuss sei, dass der Hersteller nun endlich auch im Schwarz-Weiss-Bereich eine konkurrenzfähige Produktepalette habe, so Briccos. Ebenfalls helfen könnte der Umstand, dass Oki nun standardmässig drei Jahre Garantie auf alle Geräte gewährt.
    Interessant scheint uns die Information, dass nun auch die Preise für A3-Multifunktionsgeräte, die bisher gemäss Briccos über 10'000 Franken kosteten, heftig ins Rutschen geraten. Diese Geräte sind für Firmen attraktiv, die inhouse farbige Preislisten und Prospekte als Booklets in kleinen Auflagen drucken möchten. Oki bietet seit gut vier Wochen ein solches Gerät an (MC860), das 5790 Franken (Listenpreis) kostet. Sämtliche Oki-Länderniederlassungen hätten die Nachfrage unterschätzt, erzählt Briccos, so dass es nun zu einer längeren Lieferfrist gekommen ist.
    Der bisherige Preisunterschied zwischen A4- und A3-Geräten sei eben aus technischen Gründen gar nicht gerechtfertigt gewesen, argumentiert der langjährige Oki-Schweiz-Chef, denn ein A3-Gerät braucht im Bau nur wenig mehr Material als die A4-Version. (Christoph Hugenschmidt)

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