Die "extremsten" Schädlinge 2007

21. Februar 2008, 10:32
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Alle Jahre wieder erarbeitet Kaspersky Lab eine Liste der aus der sicht des Security-Hersteller "extremsten" Viren und anderen IT-Schädlinge des Jahres in zeh Kategorien.

Alle Jahre wieder erarbeitet Kaspersky Lab eine Liste der aus der sicht des Security-Hersteller "extremsten" Viren und anderen IT-Schädlinge des Jahres in zeh Kategorien. Hier die Liste, die immer wieder einen Einblick in gewisse Malware-Trends des Jahres gewährt.
1. "Gierigster Schädling im Bank-Bereich": Eine Modifikation von "Trojan-Spy.Win32.Delf.qg" steht in dieser Kategorie ganz oben. Sie richtete sich gegen die Kunden von insgesamt 147 Banken gleichzeitig.
2. "Gierigster Schädling für elektronische Geldsysteme": Mit einem Befall von vier elektronischen Geldsystemen konnte sich im zurückliegenden Jahr "Trojan-PSW.Win32.VB.kq" gegen seine "Konkurrenten" durchsetzen.
3. "Gierigster Schädling für Key Cards": Trojan-Spy.Win32.Banker.ciy hat gleich fünf elektronische Geldkartensysteme angegriffen und kann sich damit als Negativbeispiel in dieser Kategorie behaupten.
4. "Bestversteckter Schädling": "Trojan-Downloader.Win32.Delf.ain" war zwölffach (!) von verschiedenen Komprimierungsprogrammen gepackt und versteckte sich damit mit weit grösserem Aufwand als die Konkurrenz.
5. "Kleinster Schädling": Mit einer Grösse von gerade einmal 9 Byte konnte sich im letzten Jahr "Trojan.DOS.DiskEraser.b" als der Allerkleinste behaupten. Ungeachtet dessen war er in der Lage, Festplatteninhalte zu vernichten.
6. "Schwerster Schädling": Grösster Verschwender von Speicherplatz wurde in der Jahresbilanz eine der Modifikationen von "Trojan.Win32.KillFiles.mb", deren Grösse gewaltige 743 MB betrug.
7. "Feindseligster Schädling": Das Programm, das sich am heftigsten gegen Schutzsoftware wehrte, war "Backdoor.Win32.Aebot.e" Er vollzog sein Vernichtungswerk auf vielfältige Weise: Im Speicher, durch Abbruch des Services und Blockierung der Updates sowie durch die Zerstörung unterschiedlicher Firewalls, Werkzeugen für System-Monitoring, Antivirenprodukten und vielem mehr.
8. "Im E-Mail-Traffic am weitesten verbreiteter Schädling": Wie zu erwarten, nimmt die Spitzenposition dieser Kategorie der alte Bekannte "Email-Worm.Win32.Netsky.q" ein. Seine Präsenz im schädlichen Traffic betrug durchschnittlich 15 Prozent.
9. "Am weitesten verbreitete Familie unter den Trojanern": Die Familie mit dem grössten Verbreitungsgrad war 2007 Trojan-Downloader.Win32.Agent. Mit 6474 bisher nicht bekannten Modifikationen schlug sie die Konkurrenz um Längen.
10. "Am weitesten verbreitete Familie unter Viren und Würmern": "Email-Worm.Win32.Zhelatin" hat sich 2007 mit 1103 Modifikationen weltweit am stärksten verbreitet. (hjm)

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