Die grössten IaaS- und PaaS-Workloads in der Public Cloud

23. April 2020, 15:10
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Eine IDC-Untersuchung gibt Cloud-Providern Hinweise zu Infrastruktur-Investitionen.

Eine Auswertung der Nutzung von Infrastructure as a Service (IaaS)- und Platform as a Service (PaaS)-Funktionen soll Anbietern von Cloud-Diensten in die Lage versetzen, künftig in die richtige Infrastruktur zu investieren respektive entsprechende Services zu priorisieren. Das verspricht jedenfalls eine Studie von IDC, die die weltweiten Ausgaben für Server- und Speicher-Hardware für IaaS- und PaaS- Workloads im Jahr 2018 auf den Prüfstand gestellt hat.
Man habe herausgefunden, heisst es in einer Mitteilung zu der Untersuchung "Public Cloud Infrastructure Spend Segmentation by Workloads", dass die Ausgaben für IaaS und PaaS von drei Workload-Kategorien dominiert würden: Datenmanagement, App-Entwicklung und -Testing sowie Datenanalyse. Hierauf seien 2018 mehr als die Hälfte aller IaaS- und PaaS-Ausgaben entfallen. Die Gründe dafür seien, dass Unternehmen ihre Workloads in eine Public-Cloud-Infrastruktur verlagerten, Open-Source-Optionen in der Cloud verfügbar seoem, KI und maschinelles Lernen (ML) erstmals eingesetzt würden und dass die Zahl der Cloud-nativen Anwendungen sowie Entwicklungs- und Testfälle zunehme.
Investitionen würden insbesondere in geschäftskritische Anwendungen wie CRM, ERM, SCM und anderen Back-Office-Anwendungen fliessen, die im SaaS-Modell bezogen würden, heisst es mit Verweis auf ähnliche Entwicklungen mit Medien-Streaming-Workloads.
IDC erwartet, dass die Workloads in den Bereichen Datenmanagement und Datenanalyse weiterhin zu den Spitzenlasten der Public-Cloud-Infrastruktur gehören werden. Treiber seien vor allem Migrationsprojekte, die Verfügbarkeit schneller Recheninstanzen und die immer breitere Verbreitung von KI- respektive ML-Möglichkeiten. Zudem werde in der Anwendungsentwicklung und beim Testen die Rolle der öffentlichen Cloud-Infrastrukturen zunehmen.
Und da die Unternehmensausgaben für öffentliche Cloud-Infrastrukturen weiter wachsen würden, sollten Anbieter von Cloud-Diensten möglichst in die richtige Infrastruktur investieren und Dienste priorisieren, die solche Arbeitslasten adressieren.

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