Die IT des Kantons Aargau zügelt

6. April 2021, 15:44
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Die Parteien sprechen sich mehrheitlich für die Zusammenlegung der IT-Abteilungen des Kantons an einem Ort aus.

Ab Mitte 2022 soll die IT des Kantons Aargau nur noch in Unterentfelden domiziliert sein. Das hat eine gut 3-monatige Anhörung unter allen im Grossen Rat von Aargau vertretenen Parteien ergeben. Dabei habe sich gezeigt, dass der Handlungsbedarf unbestritten ist und der Umzug nach Unterentfelden grossmehrheitlich unterstützt wird.
Das schreibt der Regierungsrat, in seiner Botschaft an den Grossen Rat zur Teilsanierung des Bildungszentrums Unterentfelden. Beantragt wird ein Verpflichtungskredit von rund 11 Millionen Franken.
Mit dem Geld soll das Bildungszentrum Unterentfelden der neuen Nutzung durch die IT-Abteilung angepasst und es sollen an dem 1976 erstellten Gebäude wichtige Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Mit dem Umbau- und Umzugsprojekt sollen attraktive und zeitgemässe Büroräumlichkeiten entstehen, die die Anforderungen an moderne Arbeitsformen erfüllen, heisst es weiter.
Weiter wird mitgeteilt: Der Umzug an den kantonseigenen Standort richtet sich nach der Strategie des Kantons "Eigentum vor Miete" und ermöglicht Mietkosteneinsparungen von jährlich 670'000 Franken.
"Es können zahlreiche Synergien genutzt werden, was beispielsweise zu einem um 15% geringeren Raumbedarf führt", so der Regierungsrat.
Ausserdem wird erklärt, dass die Zusammenführung der Organisationsgruppen der IT-Aargau unter einem Dach die aufgaben- und projektbezogene Zusammenarbeit agiler mache und eine einheitliche Kultur ermöglichen werde.
Die Zeit drängt, denn bei der Ankündigung des Planes im letzten Oktober hatte es geheissen, dass Ende Juni 2022 der erste Standort der Informatikabteilung zügeln müsse, weil der Eigentümer das Gebäude abreissen lassen will.

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