Die IT-Woche 18

1. Mai 2020, 08:45
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Eine UPC-Störung, die russische Hacker-Community und eine Beschaffung aus Zürich sorgten diese Woche für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.

Kanton Zürich sucht erneut viel externe Unterstützung

Der Kanton Zürich macht vorwärts mit der 2018 beschlossenen neuen Informatik-Strategie und sucht externe Unterstützung. Für die nächsten fünf Jahre sucht der Kanton Experten in Sachen Virtualisierung, Messaging, IAM, Netzwerk und Sys-Admins sowie Juristen. Die Ressourcen werden primär vom Amt für Informatik (AFI) benötigt. Dieses soll nach der neuen IT-Strategie die "Grundversorgung" für die Verwaltung sicherstellen. Daneben benötigt das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) Projektleiter, um die Strategie "Digitaler Wandel an kantonalen Schulen der Sekundarstufe II" umzusetzen.

Helvetia stellt Schweizer GL neu auf

Der Versicherer Helvetia gibt Änderungen in der Schweizer Geschäftsleitung bekannt. Diese betreffen auch die Informatik. Achim Baumstark, Group CTO und Mitglied der Konzernleitung, wird die Geschäftsleitung Schweiz als ständiger Beisitzer unterstützen. Damit soll sichergestellt werden, dass IT- und Transformationsprojekte in der Schweiz auf die Modernisierungsmassnahmen der Gruppe abgestimmt seien, erklärt uns das Unternehmen auf Nachfrage.

Internetstörungen bei UPC und seinen europäischen Partnern

Der Kabelnetzbetreiber UPC hat am Abend des 27. April mit Störungen bei der Übermittlung von Daten gekämpft. Mediensprecherin Stephanie Niggli bestätigte Meldungen von Onlineportalen. Die Störung trat demnach um 18 Uhr auf und hielt bis 1 Uhr nachts an. Das Problem betraf die ganze Schweiz sowie Teile Europas, wie Niggli sagte. So hätten etwa auch die Schwestergesellschaften UPC Polen oder Virgin Media in England eine Störung gemeldet. 

Warum die Russen die beste Hacker-Community haben sollen

Eine Security-Firma zeigt im Report "The Dark Side of Russia", was man im Darknet kaufen kann und welcher Wortschatz dabei hilft. Kriminelle Energie kommt demnach häufig aus Russland. "Es gibt keine andere Hacker-Gemeinschaft, die eine solche Bandbreite an Wissen, Ressourcen und Arbeitskräften vorweisen kann", hält der Bericht fest. Im Report werden unter anderem die neusten Malware-Trends beleuchtet und ein Blick in den Untergrund und die russischen Hackerforen geworfen.

Wie gut behandeln Schweizer Firmen ihre Informatiker?

Die Coronakrise ist für alle eine Herausforderung. Wie benoten Informatikerinnen und Informatiker ihre Arbeitgeber? Ist der Arbeitgeber eine Stütze oder ist er überfordert oder lässt die Fachkräfte gar im Stich? Machen Sie bis 3.5. bei der Umfrage mit!

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