Die IT-Woche 2

10. Januar 2020, 16:30
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IT-Panne bei der UBS, Ransomware in der Waadt, Kritik der SAP-Anwender und mehr sorgten in der Kalender-Woche 2 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.

Hausmitteilung Inside-it.ch – Was neu ist, was bleibt

Am 6. Januar startete inside-it.ch mit neuem Layout ins Jahr 2020. Auch die zugrundeliegende Technologie-Plattform ist neu. Die Informationsarchitektur bietet Rubriken, die auf die Interessen der Leser ausgerichtet sind und erlaubt mit Tags und Tag-Kombinationen das abonnieren von bestimmten Themen. Was sonst noch alles neu ist bei inside-it.ch, lesen Sie in unserer Hausmitteilung. 

E-Banking und Bancomaten von UBS Schweiz waren lange down

E-Banking und Mobile-Banking für private wie institutionelle Kunden, Bancomaten und mehr fielen bei der UBS am Vormittag des 9. Januars aus. Betroffen waren mehrere IT-Systeme der Grossbank. Schuld gewesen sei eine "technische Komponente am Hauptrechner der Bank", so die UBS. "Das ist der Gau", sagte uns ein Spezialist für Banking-IT und erklärte, was man zum mehrstündigen Ausfall vermuten darf.

Ransomware: Waadtländer IT-Behörde verklagt Mitarbeiter

Der Kanton Waadt hat Strafanzeige gegen einen IT-Beamten und einen externen Mitarbeiter eingereicht. Sie sollen einen Cyber-Angriff beim im August 2019 eingeweihten neuen SOC gestartet haben mit dem Ziel, Lösegeld zu erpressen. Der ins Visier der Polizeiermittlungen geratenen Beamte habe bei der IT-Behörde die Sicherheitsplattform der Verwaltung betreut und sei mittlerweile entlassen worden.

Exklusiv: "Cloud-only ist für SAP-Anwender keine Option"

Falsche Strategie, unbrauchbare SAP-Produkte für eine hybride Zukunft, und das Lizenzmodell hilft niemandem. Die Schweizer SAP-Anwender sprechen in einem exklusiven Bericht für inside-it.ch Klartext. Sie werfen SAP vor, strategisch die Bodenhaftung verloren zu haben. Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) in der Schweiz schreibt: "Die Cloud ist (noch) nicht für jeden Bereich und jede Branche geeignet. Hier sehen wir seitens SAP dringenden Handlungsbedarf."

Freistellung des Thurgauer CIO beschäftigt Parlament weiter

Warum erhielt der IT-Chef eine Abfindung? Weshalb informiert die Regierung nicht darüber? Politiker im Grossen Rat des Kantons Thurgau wollen Antworten. Dabei geht es auch darum, auf welcher gesetzlichen Grundlage dem freigestellten AfI-Chef ein "Schweigegeld" zugesprochen wurde. Weiter mute die Verschwiegenheitsvereinbarung "seltsam" an. Leo Kuster, ehemaliger Chef des Amtes für Informatik (AfI) des Kantons Thurgau, wurde Mitte November per sofort freigestellt.

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