Die IT-Woche:

27. April 2018, 16:00
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Verbands-Merger, Blockchain-Avantgarde, Ständerats-Radar, Migrations-Albtraum und Daten-Diebstahl.

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 17 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
Exklusiv: Zwei Schweizer ICT-Verbände wollen fusionieren
"Es gibt Verhandlungen mit einem Verband über eine Fusion", bestätigt Simsa-Präsident Andrej Vckovski auf Anfrage von inside-it.ch. Und mit wem verhandelt Simsa? "Mit jemandem", lautet die Antwort trocken. Was wir wissen: Es ist nicht SwissICT. Die ICT-Verbandslandschaft ist vielfältig, es darf also spekuliert werden, ob es der Mobile-Verband Smama sein könnte oder gar der Telco-Verband Asut oder…
Die globale Blockchain-Avantgarde trifft sich am Zugersee
Am Blockchain Summit des Crypto Valley diskutieren Geist, Geld und Geschäft. Ein Augenschein vor Ort zeigt: Es herrscht Goldgräberstimmung und bei manchem vermischen sich Wünsche mit den tatsächlichen Möglichkeiten der Technologie. Das Business ist indes aus Business-Gründen an der Technologie interessiert und es lässt sich Geld machen; möglicherweise viel Geld.
"Ich werde mich aktiv in den Abstimmungskampf einbringen"
Hilft Ruedi Noser Netzsperren durchzusetzen? Genau das suggeriert 'Watson'. Der Ständerat und IT-Unternehmer nimmt Stellung gegenüber inside-it.ch: Er habe das Geschäft bis zur Debatte im Ständerat nicht auf dem Radar gehabt. Aber: "Ich bin dem Komitee gegen das Geldspielgesetz beigetreten und ich werde mich auch aktiv in den Abstimmungskampf einbringen."
Migrations-Albtraum einer Bank in GB
Die Raiffeisen-Probleme sind Peanuts. Das zeigt der Software-Migrations-GAU der Bank TSB: Eine unbekannte Anzahl von Kunden hatte Zugang zu den Konten von anderen TSB-Kunden. Die Bank dürfte wegen des "Epic Fails" mit hohen Entschädigungsforderungen konfrontiert werden. Die Royal Bank of Scotland musste in einem ähnlichen Fall von 2012 insgesamt 70 Millionen Pfund Strafe und über 260 Millionen Franken Schadensersatz bezahlen.
Hacker stehlen Kundendaten von Waadtländer IT-Unternehmen
Das Waadtländer Unternehmen Epsitec, das die Verwaltungssoftware Crésus für KMU entwickelt, ist Opfer von Cyberkriminellen geworden. Ihm wurden Daten von rund 35'000 Kunden gestohlen. Die Diebe konnten sich in den Besitz von Postadressen, E-Mails und Telefonnummern der 35'000 Kunden bringen. Kreditkartennummern sowie Passwörter hätten sie hingegen nicht stehlen können, betonte Epsitec-Direktor Pierre Arnaud.
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