Die IT-Woche:

27. Juli 2018, 15:30
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Ein abtretender Swisscom-Manager, neue Software für Geldautomaten und altbekannte Lücken in Netzwerkgeräten.

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 30 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
Sicherheitsloch in Netzwerkgeräten bedroht fast alle Unternehmen
"DNS Rebinding" ist eine an sich schon seit 2008 bekannte Methode, durch die Angreifer Geräte in einem Netzwerk in ihre Gewalt bringen können. Anscheinend geriet diese Methode in den Jahren seither wieder etwas in Vergessenheit. Im Juni dieses Jahres erregten dann neue Berichte etwas Aufmerksamkeit, die zeigten, dass durch DNS Rebinding viele Consumer-Devices wie smarte Lautsprecher und ähnliches gekapert werden können.
Heinz Herren gibt sein Amt ab
Nach 17 Jahren bei Swisscom, davon über zehn Jahre als Mitglied der Konzernleitung, hat sich Heinz Herren entschieden, die Leitung des Unternehmens­bereichs IT, Network & Infrastructure per 1. Februar 2019 abzugeben. Er werde sich künftig im Auftrag von Swisscom-CEO Urs Schaeppi strategischen Projekten widmen und sich nebst bestehenden auch für weitere Verwaltungsratsmandate engagieren. Nachfolger von Herren als Mitglied der Konzernleitung, CIO und CTO wird ab Februar 2019 Christoph Aeschlimann.
Google baut ein neues Transatlantikkabel
Der Internetgigant Google kündigt ein neues, privates Unterseekabelprojekt an: Dunant. Das Kabel durchquert den atlantischen Ozean von Virginia Beach in den USA bis zur französischen Küste. Voraussichtlich Ende 2020 soll das Dunant-Kabel verfügbar sein. Damit werde die Netzwerkkapazität einer der laut Google verkehrsreichsten Routen im Internet erweitert. Insbesondere soll damit auch das Wachstum der Google Cloud unterstützt werden.
Einheitssoftware für (fast) alle Schweizer
Gegenwärtig werden die rund 7000 Bancomaten in der Schweiz durch 26 verschiedene Softwarelösungen gesteuert. Dies soll sich aber bald drastisch ändern: Six hat eine neue Einheitslösung entwickelt und mit dem Rollout begonnen. Etwa die Hälfte der Bancomaten der Credit Suisse und etwa zehn Prozent der UBS-Automaten wurden bereits umgestellt. Bis Ende 2019 soll die neue Software auf rund 6000 Bancomaten ausgerollt werden.
Massiver Hackerangriff auf US-Stromerzeuger
Das Department of Homeland Security (DHS) hat die US-Presse diese Woche über eine grossangelegte und lange Zeit andauernde, auf Stromerzeuger abzielende Hackerkampagne informiert. Bei den Angreifern soll es sich um eine vom russischen Staat unterstütze Gruppe handeln, die unter den Namen Dragonfly oder Energetic Bear bekannt sei. Laut DHS sollen sich die Hacker dabei auch Zugang zu vermeintlich sicheren, isolierten Netzwerken verschafft haben.
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