Die IT-Woche:

26. April 2019, 16:15
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Zürich als digitale Stadt, Frauenfelder Firma als Angriffsziel, Mobile-Banking als Trigger zum Bankwechsel und Elon Musk als Verkünder des "weltbesten" Chip.

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 17 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
Wie soll Zürich zur "digitalen Stadt" werden?
"Eine intensive Auseinandersetzung der gesamten Stadtverwaltung mit der digitalen Transformation" kündigt die Zürcher Regierung an. Wir haben mit OIZ-Chef Andreas Németh darüber gesprochen, wie der damit verbundene Strategieschwerpunkt "Digitale Stadt" in der grössten Stadt der Schweiz umgesetzt werden soll. Im Gespräch ging es unter anderen um digitale Services, komplexe Projekte, Cloud-Ansätze, APIs und die E-ID. Generell zeigte sich Németh zuversichtlich: "Wir haben politischen Rückenwind durch das Committment des Stadtrats. Das hilft uns in der Umsetzung".
Ist Aebi Schmidt Opfer von Ransomware?
Der Frauenfelder Fahrzeugbauer Aebi Schmidt ist Opfer eines Cyber-Angriffs geworden, in dessen Folge Teile des IT-Systems ausgefallen sind. Um welche Malware es sich handelt, teilt man seitens Aebi Schmidt nicht mit. Es wird drüber spekuliert, ob das Unternehmen mit Ransomware angegriffen worden ist. "Betroffen sind ausschliesslich auf Windows und Microsoft basierende Systeme, die vorübergehend abgeschaltet werden mussten und nun Schritt für Schritt wieder hochgefahren werden", so Aebi Schmidt. Die operativen Systeme inklusive SAP seien von dem Problem verschont geblieben, mögliche Beeinträchtigungen als indirekte Folge des Problems könne man aber nicht ganz ausschliessen.
Don’t take a Knife to a Gunfight: Disruption per Anleitung
Das Modellieren von Businessmodellen war schon im vordigitalen Zeitalter eine Herausforderung. Mit der "Plattform-Ökonomie" jedoch sind Geschäftsmodelle dynamischer, flüchtiger und schwerer fassbar geworden. Alte Methodiken zur Modellierung stossen an ihre Grenzen. Die neuen sind um ein Vielfaches komplexer. Wie man diese Hürden überwinden kann, erklärt Stefan Züger, Chief Digital Officer von T-Systems Schweiz, in einem Gastbeitrag.
Hohe Wechselbereitschaft für besseres Mobile-Banking
Glaubt man Zahlen von Crealogix, würden für ein intuitives Mobile-Banking mit vollständig digitalem, schnellem Onboarding-Prozess und einem raschen Überblick über alle Transaktionen rund 62 Prozent der Schweizer ihre Bank wechseln. Dieses Resultat zeitigte eine Umfrage des Marktforscher Censuswide. Seit einigen Jahren bieten sich dafür sogenannte Challenger Banken an, also Finanzinstitute ohne Filialen, bei denen sämtliche Transaktionen über das Smartphone erledigt werden können. Noch hätten sich zwar erst 28,7 Prozent der Befragten auf diese Challenger-Banken eingelassen, bilanziert Crealogix. Doch: "Banken sollten jetzt handeln, um ihre Position als Hausbank mit einem eigenen attraktiven Mobile Banking mittelfristig zu sichern"
Tesla baut eigenen Chip und will nächstes Jahr autonome Taxis lancieren
Elon Musk hält an seinem Plan fest, eine Robotaxi-Flotte aus Elektroautos der Firma aufzubauen. Er gehe davon aus, dass ein solcher Service nach Freigabe durch Behörden im kommenden Jahr an zumindest einem Ort an den Start gehen könne. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung verkündete der – wie so oft nicht um Superlativen verlegene – Tesla-Chef: Man habe nämlich "den besten Chip der Welt" entwickelt. Dieser sei bereits so gut, dass man auf den bisherigen Zulieferer Nvidia verzichte.
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