Die Post digitalisiert ihren Hausservice

17. Februar 2021, 11:28
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Der Hausservice der Post wird digitalisiert und muss nun vorbestellt werden. Das Unternehmen könne damit Leerfahrten verhindern.

In abgelegenen Regionen, in denen keine oder wenige Postfilialen vorhanden sind, bietet die Post ihren Hausservice an. Der Pöstler kann mittels einer Steckkarte am Briefkasten informiert werden, dass er bei einem Haus klingeln soll. Bewohner können dann beispielsweise Pakete aufgeben oder Briefmarken bestellen.
Bislang funktioniert dieser Service analog, nun digitalisiert die Post diesen Prozess. Wie 'SRF' berichtet, werden sukzessive alle Steckschilder eingesammelt und die Bewohner informiert. Neu müsse der Hausservice online bestellt werden.
120'000 Kunden seien bereits umgestellt worden, 280'000 würden in den kommenden Monaten folgen, erklärt Erich Götschi, Mediensprecher der Post, im 'SRF'-Konsumentenmagazin Espresso. 
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Die Daten werden mittels LoRaWAN zur Post übermittelt.
An jene Kunden, die sich nicht im Internet zurechtfinden, habe man gedacht, fügt er an. Der Hausservice könne auch telefonisch oder mittels einem Bestellstift angefordert werden. Mit letzterem können Kunden auf einer Plastikkarte die gewünschte Leistung antippen und bestellen. Dabei werden die Daten über das Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) von Swisscom an die Post übermittelt.
Die Post erklärt die Änderung unter anderem damit, dass durch die digitale Vorbestellung des Hausservices Leerfahrten verhindert werden könnten. 

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