Die Revision der Informatik-Lehre ist geschafft

27. Oktober 2020 um 16:43
  • ausbildung
  • lehrling
  • politik & wirtschaft
  • channel
image

Die Bildungsverordnung und der -plan für den Beruf "Informatiker/in EFZ" ist offiziell verabschiedet. Betriebsinformatik wird ein eigenständiger Beruf.

Die Bildungsverordnung (BiVo) und der Bildungsplan (BiPla) des Berufs Informatiker/in EFZ wurden bereinigt und offiziell verabschiedet. Dies teilt ICT-Berufsbildung Schweiz in einem Newsletter mit.
Damit konnte ein wichtiger Meilenstein im Prozess der Berufsentwicklung erreicht und die Umsetzung 2021 eingeleitet werden. Derzeit würden die neu entwickelten Module finalisiert und übersetzt, heisst es weiter.
Ziel der Revision ist es, den Beruf attraktiver zu machen und "beim Image soll bei der Berufsbeschreibung mehr auf gendergerechte Begrifflichkeiten und Soft Skills geachtet werden, damit weniger die technischen Aspekte in den Vordergrund gestellt werden", so ICT-Berufsbildung.
Künftig soll es die Fachrichtungen Applikationsentwicklung und Plattformentwicklung geben. Dahinter stehen die Fachrichtungen API und SYS, welche modernisiert und aktualisiert werden. 

Betriebsinformatik wird eigenständiger Beruf

In der Endphase der offiziellen Anhörung sei der Wunsch nach einer Weiterführung der Fachrichtung Betriebsinformatik aufgekommen. Daher sei entschieden worden, die Fachrichtung in einen eigenständigen Beruf mit dem Namen Betriebsinformatiker/in EFZ zu überführen, der auf der bisherigen BiVo basiert.
Der entsprechende Prozess sei bereits initiiert worden und die Inkraftsetzung sei per 2021 geplant. Somit könnten die bestehenden Handlungskompetenzen wie bisher weitergeführt werden.

Loading

Mehr zum Thema

image

Verkauf von Carbon Black offenbar abgeblasen

Berichten zufolge soll Broadcom den Verkauf des Security-Unternehmens auf Eis legen. Die Angebote liegen demnach unter den Erwartungen.

publiziert am 27.2.2024
image

Parlament glaubt an Durchbruch beim EPD

Der Ständerat hat als Zweitrat einer Übergangsfinanzierung in Höhe von 30 Millionen Franken zugestimmt – trotz vielfacher Kritik am Projekt.

publiziert am 27.2.2024
image

Bund muss allenfalls 600 Verträge mit IT-Dienstleistern anpassen

Der Bund hat 7000 Verträge mit IT-Dienstleistern geprüft. 2200 sind sicherheitsrelevant – und nur die Hälfte davon enthält angemessene Bestimmungen punkto Cybersicherheit.

publiziert am 27.2.2024
image

Mobilitätsdatenanalyse des Bundes kostet fast 15 Millionen Franken

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz beschafft ein Tool zur Überwachung des Mobilitätsverhaltens von Menschengruppen in Krisenfällen. Entwickelt wird das System von Swisscom.

publiziert am 27.2.2024