Die schnellsten Computer: Mehr Intel, mehr Cluster, mehr in Asien (und ein Mac)

9. November 2004, 17:25
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Keine Angst: Wir schreiben nicht über Teraflops.

Heute wurde die neueste Ausgabe der Liste der weltweit schnellsten 500 Computer veröffentlicht. Wie immer gab es viel Medienecho. Die Liste dürfte ausserhalb von wissenschaftlichen Kreisen nicht wirklich bedeutend sein, zeigt aber ein paar interessante Trends auf.
So sind nun 320 der 500 schnellsten Rechner mit Intel-Prozessoren ausgerüstet - vor einem halben Jahr waren es 287 und vor einem Jahr nur 187. Nur noch 54 der Supercomputer benützen IBM-Prozessoren. Fast die Hälfte der Top-500-Computer wurden von IBM gebaut und mehr als ein Drittel von HP.
Mehr als die Hälfte (296) der Supersysteme sind aus vielen, kleinen Computern (so genannte Cluster) zusammengesetzt. Die Standorte der schnellen und teuren Rechnersysteme haben sich ebenfalls verändert. Immer mehr der teueren Systeme sind in Asien ausserhalb von Japan zu finden. Immerhin schon 17 davon in China, vor einem Jahr waren es erst neun.
Und für Mac-Fans: Auf Platz 7 steht doch tatsächlich ein System, das auf Apple X-Servern zusammengebaut wurde. (Christoph Hugenschmidt)

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