Die Schweiz hat ein neues Einhorn

11. Juli 2018, 11:00
  • technologien
  • eqt
  • big data
image

Die St.

Die St. Galler Big-Data-Firma Sportradar ist ein Unicorn. Und zwar deutlich. Wie die 'Handelszeitung' berichtet, verkaufte der bisherige Minderheitsaktionär EQT seine Anteile von 35 Prozent. Mit dem Deal sei die Firma auf 2,4 Milliarden Dollar bewertet worden.
EQT beteiligte sich im Jahr 2012 mit 44 Millionen Euro an der St. Galler Firma. Die Anteile der Private-Equity-Firma wurden von zwei Unternehmen übernommen: der US-amerikanischen Private-Equity-Firma TCV und dem kanadischen Pensionsfundmanager CPP Investment Board. EQT werde allerdings einen Teil der Verkaufserlöse wieder in Sportradar-Aktien investieren, so ein EQT-Partner zur 'Handelszeitung'.
Sportradar ist auf das Sammeln und Auswerten von Daten, die bei Sportveranstaltungen entstehen, spezialisiert. Zu den Kunden gehören Medien, auf Sportwetten spezialisierte Firmen sowie Verbände wie die UEFA und seit einem Jahr auch die FIFA. Gegründet wurde die Firma im Jahr 2000 von CEO Carsten Koerl, der laut 'Bloomberg' sowie weitere Besitzer von amerikanischen Sportteams.
Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen setzte 2014 91 Millionen Euro um, vergangenes Jahr waren es bereits 286 Millionen Euro. Aktuell beschäftigt Sportradar laut eigenen Angaben 1900 Mitarbeitende in über 30 Niederlassungen weltweit. (kjo)

Loading

Mehr zum Thema

image

Wasserverbrauch eines Microsoft-Rechenzentrums empört Holland

Ein grosses Microsoft-RZ hat 4-mal mehr Wasser zur Kühlung benutzt als geplant. Der Konzern verspricht jetzt Nachhaltigkeit.

publiziert am 17.8.2022
image

Strommangellage und Cloud-Software: Haben Firmen ein Notfallszenario?

Was, wenn der Strom tatsächlich knapp wird, Rechenzentren offline gehen müssen, aber die ganze Firma auf M365 aus der Cloud läuft?

publiziert am 16.8.2022
image

Microsoft lässt Entwickler-Workstations in der Cloud testen

Microsoft hat ein Public Preview seines neuen Dev-Box-Services gestartet.

publiziert am 16.8.2022
image

BIT vergibt 380-Millionen-Auftrag an Spie ICS

Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation muss 12'000 Netzwerkkomponenten an über 1000 Standorten ersetzen.

publiziert am 16.8.2022