"Die Schweiz ist jung, kreativ und geeky!"

8. Januar 2020 um 12:59
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Über 30 Schweizer Startups präsentieren an der CES ihre Produkte und Ideen. Eine kleine Auswahl.

Über 30 Startups sind an der CES im Schweizer Pavillon präsent. Dies melden die Organisatoren Präsenz Schweiz und Switzerland Global Enterprise (S-GE) und deren Partner Innosuisse, Swissnex-Netzwerk und die Standortinitiative Digitalswitzerland.
Die Public-Private-Partnerschaft sei Teil einer sogenannten SwissTech-Kampagne, heisst es seitens des Bundes. "An der grössten Tech-Show der Welt rücken wir unter der Marke SwissTech die Schweiz als Innovations-Weltmeisterin ins Scheinwerferlicht – jung, kreativ und geeky! Die Schweiz ist ein globaler Motor der digitalen Revolution, hochattraktiv für internationale Tech-Unternehmen, das müssen wir an der CES in Las Vegas zeigen", wirbt Botschafter Nicolas Bideau, Chef von Präsenz Schweiz, für den Pavillon.

KI, Augmented Reality und Blockchain für die Welt

Standort des Pavillons ist der dedizierte Startup-Teil "Eureka Park", wo die 30 Schweizer Jungfirmen gegen 1200 weitere Startups um Aufmerksamkeit buhlen. Sie stammen primär aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Robotik, Blockchain und Foodtech.
Beispielsweise zeigt das erst 2019 gegründete Zuger Startup Siodb eine offenbar sofort einsatzbereite relationale Datenbank, mit welcher man Sicherheit und Vertraulichkeit von Daten im Kontext der DSGVO gewährleisten könne. Mit Geld und anderen Ressourcen investiert speziell Dbi Services in Siodb und deren Open-Source-Lösung, so eine Mitteilung.
OneVisage aus Lausanne versucht mit Authentifizierung via Facial Recognition im Payment-Markt Fuss zu fassen. Die Lenzburger Holo-One wollen eine Augmented-Reality-Plattform international beliebt machen und können dazu auch einen US-Standort vorweisen.
Ebenfalls im AR-Markt will sich Superba AR mit den Standorten Bern und Los Angeles einen Namen machen. Der CEO hat schon einen, denn es ist der Berner Raffael Dickreuter, der als Visual Effects Designer schon bei Hollywood-Produktionen wie "Iron Man" oder "Fast and Furious" involviert war. Er sieht schon interaktive 3D-Computer-Interfaces vor sich, wie er 'NBC News' kürzlich erklärte. Superba AR ist seit 2017 mit AR-Lösungen am Markt.

Ein Startup hat einen Award auf sicher

Aber es gibt auch andere Innovationen zu entdecken, falls der Schweizer Pavillon in der Masse nicht untergeht. Im Bereich Nanotechnologie, beziehungsweise Wearables, fällt Xsensio auf. Das Startup will "die Goldgrube an Informationen nutzen, die auf der Oberfläche unserer Haut vorhanden sind": Elektrolyte, Stoffwechselprodukte, kleine Moleküle und Proteine. Das Startup hatte schon im Vorfeld erfahren, dass es einen CES Innovation Award erhalten wird.
Aber es ist auch ein Startup präsent, das einen Sensor für Pferde vermarkten will und ein experimentelles Projekt, das Robotik und Raclette verheiratet.

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