Die Stadt Zug nimmt jetzt auch Bitcoins

3. Mai 2016, 12:30
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Am Schalter der Einwohnerkontrolle der Stadt Zug können Gebühren bis 200 Franken ab Juli mit Bitcoins bezahlt werden.

Am Schalter der Einwohnerkontrolle der Stadt Zug können Gebühren bis 200 Franken ab Juli mit Bitcoins bezahlt werden. Der Stadtrat wird aufgrund der Erfahrungen entscheiden, ob künftig Bitcoins oder allenfalls andere digitale Währungen als Zahlungsmittel für weitere städtische Dienstleistungen akzeptiert werden sollen. Der Stadtrat will mit dem Pilotprojekt gegenüber den Firmen der digitalen Finanzbranche in der Region Zug und der Öffentlichkeit ein Zeichen setzen, wie er in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt.
"Wir wollen unsere Offenheit für die neuen Technologien zum Ausdruck bringen und frühzeitig eigene Erfahrungen sammeln", wird Stadtpräsident Dolfi Müller zitiert. Ende 2016 erfolge eine Analyse der mit Bitcoins gemachten Erfahrungen. Danach wird der Stadtrat über die Zukunft der digitalen Zahlungsmittel in der Zuger Stadtverwaltung entscheiden. (sda/mik)

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