Die Strahlungen der Mobilfunkanlagen halten sich in Grenzen

24. Februar 2012, 14:49
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2010 bis 2011 wurde im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (Bafu) der Betrieb von 383 Mobilfunkanlagen von Orange, Sunrise, Swisscom und SBB kontrolliert.

2010 bis 2011 wurde im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (Bafu) der Betrieb von 383 Mobilfunkanlagen von Orange, Sunrise, Swisscom und SBB kontrolliert. Dabei wurde untersucht, ob sie das empfohlene Qualitätssicherungssystem (QS-System) anwenden. Laut einer Mitteilung des Bafu sind die Anlagen der Swisscom und der SBB einwandfrei. Bei drei Anlagen von Sunrise und elf von Orange wurden jedoch Abweichungen von der Bewilligung festgestellt.
Bei allen überprüften Anlagen wurde der verordnete Grenzwert über den Schutz vor nichtionisiserender Strahlung (NISV) eingehalten. Bei drei Anlagen von Orange hätte allerdings die Sendeleistung so weit erhöht werden können, dass der Anlagegrenzwert hätte überschritten werden können, ohne dass das QS-System dies bemerkt hätte. Grund dafür waren laut Bafu falsch hinterlegte Bewilligungsdaten.
Auf Anfrage sagt Orange-Sprecherin Marie-Claude Debons, dass die entsprechenden Prozesse und Abläufe im Einzelnen geprüft und allfällige Massnahmen zur Oprimierung ergriffen werden. Das Bafu stellt den vier Mobilfunkbetreibern insgesamt ein gutes Zeugnis aus. (lvb)

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