Die Top-Faktoren für Freelancer-Lohnvorstellungen

29. August 2013, 07:05
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Mit Fünfzig hat man noch Träume.

Mit Fünfzig hat man noch Träume.
Das im ganzen deutschsprachigen Raum tätige Projektportal Gulp wertet jährlich die Stundenlohnforderungen der rund 85'000 IT- und Engineering-Freelancer aus, die sich auf dem Portal registriert haben. Wie sich zeigt, sind die durchschnittlichen Lohnvorstellungen der Freiberufler im Verlauf der letzten zwölf Monate wieder leicht gestiegen, in der Schweiz um einen Euro auf nun 94 Euro. In Deutschland, wo das Lohnniveau generell deutlich tiefer ist, stiegen die Stundensatzforderungen um ebenfalls einen Euro auf 75 Euro.
Gulp hat auch versucht, die wichtigsten Faktoren herauszukristallisieren, die neben dem Land und der Konjunkturlage die Lohnforderungen beeinflussen. Naturgemäss spielen dabei die Position in einem Projekt und der Einsatzbereich eine Hauptrolle. Projektleiter verlangen am meisten, gefolgt von Beratern, Trainern, Software-Entwicklern, Qualitätssicherungsexperten, Hardware-Enwicklern und Administratoren. Projektleiter verlangen im Schnitt rund ein Drittel mehr Geld, als Administratoren.
Daneben beeinflussen vor allem das Alter und die Berufserfahrung die Lohnforderungen. Die Lohnvorstellungen steigen mit zunehmendem Alter kontinuierlich an und erreichen mit knapp 50 Jahren ihren Höhepunkt. 45 bis 49-jährige verlangen im Schnitt rund ein Viertel mehr, als 25 bis 29-jährige. Ab 50 nehmen die Lohnforderungen bis zum Pensionsalter wieder um etwa zehn Prozent ab. Übrigens sind laut Gulp fast die Hälfte der auf dem Portal registrierten Freelancer zwischen 40 und 50 Jahre alt.
Wenn man die Berufserfahrung unabhängig vom Alter betrachtet, gibt es laut Gulp eine Art Schwelle bei zehn Jahren Erfahrung. Darüber steigen die Forderungen zunächst kontinuierlich an, erreichen dann aber bei etwas über 20 Jahren bereits das Maximum und bleiben danach in etwa gleich. (hjm)

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