Die "Top-Themen" der Schweizer CIOs 2007

24. September 2007, 16:00
image

Dauerbrenner Effizienz und Security, Aufsteiger Projektkontrolle und BI

Dauerbrenner Effizienz und Security, Aufsteiger Projektkontrolle und BI.
Zum dritten Mal haben Accenture und Avanade ihre jährliche Studie unter Schweizer CIOs von Grossunternehmen durchgeführt, die sich um die aktuellen IT-Themen und speziell um IT-Governance dreht. An der Studie beteiligten sich dieses Mal 41 CIOs.
Die Erhöhung der IT-Effizienz sowie die IT-Security wurden dieses Jahr am häufigsten als bereits relevantes Thema genannt, dicht gefolgt von Kostenmanagement, Kontrolle und Übersicht über laufende Projekte und Business Intelligence. IT-Security und -Effizienz sind eindeutig Dauerthemen für IT-Verantwortliche. Die drei anderen Themen scheinen im Vergleich zum letzten Jahr für die CIOs deutlich an Relevanz ein anderes System verwenden, als im letzten Jahr.
Die IT-Ausgaben der Schweizer Grossunternehmen insgesamt dürften nächstes Jahr wiederum leicht steigen, allerdings weiterhin moderat. 24 Prozent der Studienteilnehmer erwarten eine Steigerung um mehr als fünf Prozent. 20 Prozent eine leichte Steigerung unter fünf Prozent. Demgegenüber stehen 30 Prozent, die keine Veränderung erwarten, 17 Prozent, die eine Abnahme um bis zu 5 Prozent prognostizieren und 7 Prozent, die ein Schrumpfen ihres IT-Budgets um über 5 Prozent erwarten.
Gutes Renommee...
Der Stellenwert der IT-Abteilungen innerhalb der Unternehmen beziehungsweise die Zusammenarbeit zwischen IT und Business scheint recht gut zu sein und sich verglichen mit früheren Jahren verbessert zu haben. 44 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass die IT als strategischer Partner des Business betrachtet werde, in 32 Prozent der Unternehmen ist sie zumindest ein kritischer Faktor für Teilbereiche. Nur bei einem Viertel wird ihr lediglich Supportfunktion zugemessen. 71 Prozent glauben, dass ihre Geschäftsführung die IT zumindest tendenziell als strategisches Asset erachten.
Auch IT-Service-Management-Prinzipien scheinen bei einer Mehrzahl der Unternehmen befolgt zu werden. Knapp die Hälfte der Umfrageteilnehmer gaben an, dass bei ihnen die von der IT angebotenen Services klar definiert und in einem Servicekatalog festgehalten sind. Bei einem Viertel ist dies zumindest tendenziell so.
...und leichte Paranoia?
Noch vergleichsweise weniger häufig ist aber die gemeinsame Beurteilung der IT-Servicequalität durch Business und IT. Bei der Hälfte der Umfrageteilnehmer wird dies nicht oder eher nicht praktiziert.
Interessant sind ausserdem die Antworten einer weiteren Frage: Fast die Hälfte der CIOs glaubt, dass Projekte mit IT-Bezug in ihrem Unternehmen in Bezug auf ihren Erfolg kritischer beurteilt werden, als andere Projekte.

Loading

Mehr zum Thema

image

Swisscom und EU-Telcos fordern Big-Tech-Beteiligung an Netzkosten

16 CEOs von europäischen Telekomunternehmen wollen, dass sich Google, Meta, Netflix & Co. am Netzausbau beteiligen. Die Forderung ist nicht neu, doch der Ton gewinnt an Schärfe.

publiziert am 26.9.2022
image

Schweiz ein weiteres Mal Innovations-Europameister

Im European Innovation Scoreboard 2022 schneidet die Schweiz besser ab als die EU-Spitzenreiter Schweden und Finnland.

publiziert am 26.9.2022
image

Basler Datenschützer sieht Cloud-Gutachten kritisch

Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung bedeute der Entscheid aus Zürich nicht, dass der Gang in die Cloud unproblematisch sei, findet der kantonale Beauftragte in Basel-Stadt.

publiziert am 26.9.2022
image

Wie ERP-Lösungen bei Unternehmen abschneiden

ERP-Anwender aus dem DACH-Raum kritisieren in einer Trovarit-Befragung die Performance der Systeme. Nachhaltigkeit ist zum Trendthema geworden, noch vor der Cloud.

Von publiziert am 26.9.2022