Die XP-Uhr tickt

17. April 2012, 08:44
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Wie schon lange angekündigt, stellt Microsoft den Support für Windows XP und Office 2003 am 8.

Wie schon lange angekündigt, stellt Microsoft den Support für Windows XP und Office 2003 am 8. April 2014 offiziell ein. Sicherheitspatches und Hotfixes für das Betriebssystem werden ab da nicht mehr zur Verfügung gestellt. Ein sogenanntes Microsoft Deployment Toolkit (MDT) für die Migration auf Windows 7 und Office 2010 sowie auf andere neuere Produkte des Softwareriesen steht kostenlos zum Download bereit.
Wie das Unternehmen erklärt, habe man 2002 auf Kundenwunsch für eine bessere Transparenz und Vorhersehbarkeit der Unterstützung für die eigenen Softwareprodukte eine "Support Lifecycle Policy" eingeführt. Diese Lebenszyklusdirektive sieht vor, dass B2B- und Entwicklersoftware einschliesslich Windows- und Office-Produkte auf Service-Pack-Ebene mit einem Support von mindestens zehn Jahren begleitet wird, davon fünf Jahre allgemeiner oder sogenannter Mainstream-Support und fünf Jahre erweiterter Support.
Ein Deployment kann lange dauern
Unternehmen und andere Organisationen, die bis zum 8. April 2014 nicht rechtzeitig auf modernere Plattformen migriert hätten, seien zu spät dran. Für viele Unternehmen könnte es höchste Eisenbahn oder sogar jetzt schon zu spät sein, will man zumindest den von Microsoft genannten Kundenerfahrungen glauben. Denn demnach kann sich ein Deployment, zu Deutsch Softwareverteilung, in grossen Unternehmen 18 bis 32 Monate hinziehen.
Solchen Grosskunden bietet Microsoft laut eigenen Aussagen sehr tiefgehende Unterstützung bei der Migration auf Windows 7, Internet Explorer 9 und Office 2010. Dazu gehörten technische Ressourcen ebenso wie Tools und Expertenrat. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) mögen sich an einen Microsoft Certified Partner ihrer Wahl zu wenden, um ihre PC-Landschaft auf Windows 7 Professional umzurüsten beziehungsweise zu erneuern, falls diese nicht die Systemvoraussetzungen für Windows 7 erfüllt. Im Weiteren sollten die KMUs dann erwägen, ihre bestehende Produktivsoftware durch Office Professional 2010 zu ersetzen. Für weitere Informationen und Unterstützung werden die Unternehmenskunden auf die Seite "Planen für Windows 7" und das sogenannte "Springboard Series-Spotlight" verwiesen. (kh)

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