"Digitalisierung der IT-Infrastruktur hat höchste Priorität"

19. Mai 2021 um 13:16
  • equinix
  • coronavirus
  • channel
  • studie
image

Corona wird langfristig das Arbeitsverhalten ändern, sagen 2600 IT-Entscheider aus 26 Ländern laut einer Studie.

Der RZ-Betreiber Equinix hat in seiner diesjährigen Trendstudie nicht nur nach den grössten Technologietrends gefragt, sondern auch nach den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf digitale Infrastrukturpläne. Geantwortet haben 2600 IT-Entscheider aus 26 Ländern, darunter 100 aus der Schweiz.
Generell und wenig verwunderlich heisst es in der Mitteilung, dass hierzulande 63% der Befragten langfristige Veränderungen erwarten, wo und wie Menschen arbeiten. Wobei bereits vier von fünf befragten Schweizern angaben, dass "die Digitalisierung der IT-Infrastruktur ihres Unternehmens höchste Priorität" habe, wie einer Mitteilung zu den Studienergebnissen zu entnehmen ist. Konkret umgestaltet haben ihre IT-Infrastruktur demnach 32% der hiesigen Unternehmen.
Weiter heisst es, dass als Folge der Pandemie 40% der Befragten ihre Pläne zur digitalen Transformation beschleunigt haben. 25% gaben an, dass ihre Budgets erhöht wurden, um den schnell wachsenden digitalen Anforderungen gerecht zu werden, und 41% wollen in Technologie investieren, um nach der Krise agiler zu sein. Zudem hätten 43% der Befragten infolge von Corona ihre IT-Strategie überarbeitet.
Interessant ist, dass die Equinix-Studie herausgefunden haben will, dass sich die Befürchtungen, dass die Pandemie die Expansionspläne der Unternehmen bremst, verringert haben. So hätten 29% der hiesigen Unternehmen "immer noch Pläne, in neue Regionen, Länder oder Metros zu expandieren". Zwei Drittel dieser Gruppe, wolle dies virtuell erreichen, "statt in eine physische IT-Infrastruktur im Markt zu investieren".
Der Schweiz-Chef von Equinix, Roger Semprini, streicht zudem heraus, dass laut der Studie die "überwiegende Mehrheit (87%) der digitalen Führungskräfte in der Schweiz sagt, dass es wichtig ist, dass sich die Daten ihrer Organisation im Land befinden". 58% von ihnen halte das sogar für "sehr wichtig". Demnach ist entscheidend für die Schweiz als RZ-Standort für 53% der Befragten die politische Stabilität.




Hinweis: Wie sieht der Schweizer IT-Dienstleister der Zukunft aus? 

 Am Inside Channels Forum (8.6.2021, online) diskutiert eine ebenso illustre wie exklusive Runde diese Frage. Auf dem Podium: Marco Rast (vision-inside), Gregor R. Naef (achermann ict-Service und Sercon), Michael Kozlowski (SoftwareOne) und Christophe Macherel (Aveniq, ehemals GIA und Avectris).
Mit Keynote von Prof. Heike Bruch: "Krise, Transformation, Leadership"
Tickets gibt es bei den Sponsoren oder direkt online

Loading

Mehr erfahren

Mehr zum Thema

image

Atos findet (französischen) Retter

Das Angebot von Ankerinvestor und Onepoint-Gründer David Layani hat das Unternehmen überzeugt. Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky geht hingegen leer aus.

publiziert am 11.6.2024
image

Ebertlang heisst neu Elovade

Der auch in der Schweiz tätige, deutsche VAD Ebertlang ändert seinen Namen.

publiziert am 11.6.2024
image

Prozess gegen Autonomy-Gründer Lynch endet mit Freispruch

Der jahrelang anhaltende Rechtsstreit endet mit einer Überraschung.

publiziert am 7.6.2024
image

Podcast: Was SAP von US-Anbietern lernen kann

Die erste internationale Episode überhaupt: Wir senden aus Orlando, Florida, und berichten über die Neuheiten der Hausmesse von SAP. Alles zu KI, Cloud und die Realität von Unternehmen, die oft anders ist, als es SAP gerne hätte.

publiziert am 7.6.2024