Doch kein legales Windows 10 für Raubkopierer

23. März 2015, 09:35
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Hatte Windows-Chef Terry Myerson letzte Woche auf der Hardware-Konferenz WinHEC (Windows Hardware Engineering Community) im chinesischen Shenzhen noch kostenlose Updates auf Windows 10 auch für Raubkopien versprochen, schränkt Microsoft diese Aussage nun wieder einer.

Hatte Windows-Chef Terry Myerson letzte Woche auf der Hardware-Konferenz WinHEC (Windows Hardware Engineering Community) im chinesischen Shenzhen noch kostenlose Updates auf Windows 10 auch für Raubkopien versprochen, schränkt Microsoft diese Aussage nun wieder einer. Nicht korrekt lizenzierte Windows-Kopien sollen die neue Version zwar erhalten, das Betriebssystem bleibe aber nach wie vor eine illegale Kopie. Mit dem Update werde also eben kein Lizenzschlüssel gratis zur Verfügung gestellt. Das jedenfalls schreibt ein Kolumnist auf 'ZDNet'.
Der Bericht stellt zunächst einmal unter Berufung auf Microsoft klar, dass es nicht nur um chinesische Raubkopien geht, sondern sämtliche Raubkopierer von der Regelung betroffen sind. Die neue Einschränkung wird wie folgt dargestellt: "Auch wenn nicht originale PCs möglicherweise in der Lage sein werden, ein Upgrade auf Windows 10 zu erhalten, wird das Upgrade den Echtheitsstatus der Lizenz nicht ändern". Somit sieht Microsoft Geräte mit dem neuen Betriebssystem weiterhin als nicht original respektive falsch lizenziert an. Welche Folgen das für den Nutzer hat und welche Einschränkungen damit für ein "illegales" Windows 10 einhergehen, das "offiziell" über eine Windows-Update installiert wurde, sei allerdings bisher nicht bekannt, heisst es weiter. (vri)

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