Drahtzieher hinter Banken-Malware verhaftet

14. Oktober 2015, 15:11
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Die Malware Dridex, auch bekannt als Bugat oder Cridex, ist bereits seit einigen Jahren im Umlauf.

Die Malware Dridex, auch bekannt als Bugat oder Cridex, ist bereits seit einigen Jahren im Umlauf. Weltweit ist es den Drahtziehern hinter dem Dridex-Botnetz gelungen, über 100 Millionen Dollar von Bankkonten zu entwenden. Nun ist der mutmassliche Administrator des Botnetzes verhaftet worden.
Gemäss 'ZDnet' einen Verlust von umgerechnet 30 Millionen Dollar von britischen Konten.
Die Malware wird automatisch auf dem Computer installiert, wenn der User ein scheinbar legitimes E-Mail-Dokument öffnet. Anschliessend werden von der Malware gefischte Banken-Logindaten an die Hacker geschickt, die so erhalten.
Botnetz-Administrator verhaftet
Amerikanische und europäische Behörden haben in einer gemeinsamen Untersuchung nach den Urhebern der Banken-Malware gefahndet. Nun trägt diese Untersuchung offenbar Früchte. Hinter dem Dridex-Botnetz steckt eine Bande von Cyber-Kriminellen in Osteuropa. Der vermeintliche Administrator, Andrey Ghinkul, wurde Ende August in Zypern verhaftet, wie das FBI gestern mitteilt. Gegen den 30-Jährigen wurde nun Anklage erhoben und seine Auslieferung in die USA gefordert. An den Ermittlungen waren neben dem FBI und der NCA unter anderem auch Abuse.ch und Europol beteiligt. (kjo)

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