Drei der hiesigen Top-10-Startups arbeiten im Drohnen-Bereich

5. September 2019, 13:22
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Bereits zum achten Mal hat das Förderprogramm Venturelab die besten Schweizer Startups gekürt.

Bereits zum achten Mal hat das Förderprogramm Venturelab die besten Schweizer Startups gekürt. Der Award-Organisator preist seine Treffsicherheit in Sachen Prämierung im hauseigenen Magazin: Seit 2011, als die Preise zum ersten Mal vergeben wurden, seien 397 Jungunternehmen in die Top 100 gewählt worden. Diese hätten seither zusammen rund 4,3 Milliarden Franken von Investoren gesammelt und 8707 Jobs geschaffen. Wie viele Startups, Millionen und Jobs mittlerweile wieder verschwunden sind, lässt sich dem Magazin nicht entnehmen.
Die aktuellen Top 10 der prämierten Startups beschäftigen derzeit zusammen rund 480 Mitarbeiter. In den ersten zehn Rängen finden sich vier Med- und Bio-Techs. Etwas erstaunlicher: Mit dem Gewinner Flyability sowie Wingtra und Gamaya konnten sich gleich drei Firmen aus der Drohnen-Branche unter den ersten zehn platzieren. Bestmile repräsentierte hier zudem die Software-Entwickler und Advanon die Fintech-Szene.
Die Kategorien Software, Fintech und Online stellen dieses Jahr 39 der 100 ausgezeichneten Startups. Dabei ist die Einordnung nicht ganz einfach, verantworten die Startups doch oftmals auch Sensoren oder Software und tummeln sich auf verschiedenen Märkten. Darum weichen auch bei Venturelabs die Einteilungen auf der Website stark von jenen im Heft ab. In der gedruckten Ausgabe seines Magazins zählt der Award-Organisator zwölf Unternehmen, vom Flottenmanager Bestmile bis zum Beteiligungsverwalter Ledgy, zu den Software-Entwickler.
Interessant ist darunter etwa Exeon Analytics auf Platz 21. Das EPFL-Spinoff bietet eine Software an, die Datenabflüsse erkennen und stoppen soll und etwa in der Finanzindustrie eingesetzt wird. Nomoko auf dem 42. Rang hat sich zum Ziel gesetzt, zentimetergenaue 3D-Abbilder etwa von Städten zu schaffen. Diese könnten für Simulationen, Vorhersagen aber auch als Tool für autonomen Autos eingesetzt werden, verspricht das Zürcher Startup. Die Firma Olympe wiederum konnte sich mit einer Plattform zur Visualisierung von Software-Entwicklung auf dem 57 Rang platzieren.
Bewertet wurden die Startups von einer 100-köpfigen Jury aus der Investoren-, Wissenschafts-, und Startup-Welt. Die Experten wählten jeweils ihre Top 10 und verteilten so nach nicht öffentlich bekannten Kriterien die Punkte: Das erste erhält jeweils zehn Punkte, das letzte noch einen. (ts)

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