Drei-Milliarden-Dollar-Auftrag für EDS

27. März 2006, 09:37
  • cloud
  • outsourcing
image

Gemäss EDS hat die US-Navy einen Vetrag mit EDS über den Betrieb des Navy-Intranets durch EDS bis September 2010 verlängert.

Gemäss EDS hat die US-Navy einen Vetrag mit EDS über den Betrieb des Navy-Intranets durch EDS bis September 2010 verlängert. Der Outsourcing-Auftrag der Navy ist der grösste Einzelauftrag für EDS von einer Regierungsbehörde. Die Verlängerung hat für EDS einen Auftragswert von rund drei Milliarden Dollar.
Die Verlängerung ist für den Outsourcing-Riesen aber nicht nur Aufgrund des Auftragsvolumens äusserst bedeutsam. EDS hatte mit diesem Projekt aufgrund einer etwas zu optimistischen Offerte in der Vergangenheit grosse Verluste eingefahren und lange darum gekämpft, den Auftrag durch das Herunterfahren der eigenen Kosten profitabel zu machen. Nun hofft EDS, während der Verlängerung die Früchte dieser Arbeit ernten zu können. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Zürcher Datenschützerin zum Cloudeinsatz: "Der Regierungsratsbeschluss ändert gar nichts"

Bei Dominika Blonski häufen sich seit dem Frühling Anfragen von Behörden zur Cloudnutzung. Im Gespräch sagt die Datenschützerin: "Ich weiss nicht, was die Absicht der Zürcher Regierung war."

publiziert am 30.9.2022 7
image

Edöb: "Vertrauen Behörden nur auf private Gutachten, können sie sich eine blutige Nase holen"

Der Eidgenössische Datenschützer kritisiert Anwaltskanzleien, die Behörden beim Einsatz von US-Cloud-Diensten Sicherheit versprechen. Im Interview schildert Adrian Lobsiger seine Sicht.

publiziert am 28.9.2022 3
image

Public Cloud: Der Bund hat Verträge mit Hyperscalern unterzeichnet

Da noch ein Gerichtsverfahren hängig ist, können die Ämter noch keine Cloud Services im Rahmen der 110 Millionen Franken schweren WTO-Beschaffung beziehen.

publiziert am 27.9.2022 1
image

Basler Datenschützer sieht Cloud-Gutachten kritisch

Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung bedeute der Entscheid aus Zürich nicht, dass der Gang in die Cloud unproblematisch sei, findet der kantonale Beauftragte in Basel-Stadt.

publiziert am 26.9.2022