Dresdner Bank (Schweiz) fällt Avaloq in den Schoss

27. Juli 2009, 13:15
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Schweizer Tochter der Dresdner Bank wird von der Liechtensteiner LGT Bank gekauft und migriert auf Avaloq.

Schweizer Tochter der Dresdner Bank wird von der Liechtensteiner LGT Bank gekauft und migriert auf Avaloq.
Avaloq kommt unverhofft zu einem neuen Kunden. Die Liechtensteiner LGT Bank, die seit Anfang Jahr die Bankensoftware des Zürcher Anbieter im Einsatz hat, hat heute die Übernahme der Schweizer Tochter der Dresdner Bank bekannt gegeben. Wie es in einer Mitteilung heisst, soll die Dresdner Bank (Schweiz) per Anfang 2010 in die etwa gleich grosse LGT Bank (Schweiz) integriert werden und künftig unter dem Namen LGT auftreten. Der Abschluss der Integration erfolge etwa Mitte 2010 mit der Umstellung auf das Avaloq-System der LGT.
Die 1972 gegründete Dresdner Bank (Schweiz) verwendet seit mehreren Jahren die Kernbankensoftware OBS (Online Banken System) des auch hierzulande tätigen deutschen Herstellers "DIE SOFTWARE Peter Fitzon GmbH". Diese Software wird nun abgelöst, wie Dresdner-Bank-Sprecher Dominique Franz zu inside-it.ch sagt.
Die Schweizer Niederlassung der Dresdner Bank gehörte bisher der deutschen Commerzbank, die im vergangenen Januar die Dresdner Bank übernommen hatte. Die Dresdner Bank (Schweiz) beschäftigt um die 300 Personen und verwaltet Vermögen in Höhe von 9,4 Milliarden Franken. Die LGT verdoppelt somit ihre Vermögensbasis in der Schweiz auf fast 20 Milliarden Franken. (Maurizio Minetti)
(Interessenbindung: Avaloq ist als "Sponsor" ein Werbekunde unseres Verlags.)

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