Dringliche Dammbauarbeiten in der Datenflut

16. November 2010, 14:38
  • avanade
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Laut einer vom IT-Dienstleister Avanade in Auftrag gegebenen Studie verbinden Unternehmen weltweit und auch in der Schweiz mit der steigenden Datenflut sowohl Sorgen als auch Hoffnungen.

Laut einer vom IT-Dienstleister Avanade in Auftrag gegebenen Studie verbinden Unternehmen weltweit und auch in der Schweiz mit der steigenden Datenflut sowohl Sorgen als auch Hoffnungen.
Wird sie nicht gezähmt, befürchtet eine Mehrheit der Schweizer Unternehmen negative Folgen. Darunter fallen beispielsweise eine Verlangsamung der IT-Systeme (36 Prozent), Datenschutzprobleme (27 Prozent) und vor allem die Gefahr, dass es schwieriger wird, die für die Arbeit notwendigen Daten zu finden (45 Prozent). Schon jetzt fühlen sich 45 Prozent oft durch irrelevante Nachrichten gestört, 36 Prozent sagen, dass regelmässig wichtige Entscheidungen verzögert würden, da zu viele Daten vorliegen, und jeder Vierte meint, dass wichtige Entscheidungen regelmässig nicht getätigt oder übersehen werden.
Wird die steigende Datrenmenge allerdings, um beim Bild der Flut zu bleiben, von starken Dämmen im Zaun gehalten und von geeigneten Bewässerungssystemen auf die richtigen "Äcker" geleitet, kann sie auch positives bewirken. 45 Prozent der Schweizer Studienteilnehmer hoffen, dass sie durch mehr verfügbare Unternehmensdaten ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit verbessern können. Ebenfalls 45 Prozent hoffen auf genauere Geschäftsprognosen, 36 Prozent glauben, dass sie neue Talente besser aufspüren könnten, 27 Prozent hoffen auf geringere Unsicherheiten bei Geschäftsentscheidungen und 18 Prozent darauf, ineffiziente Prozesse im Unternehmen besser aufspüren zu können.
Dementsprechernd scheint das bessere Management der Informationen gegenwärtig ein häufiger Motivator für IT-Investitionen zu sein. Laut Avanade wollen knapp die Hälfte der befragten Schweizer Unternehmen in den nächsten 12 Monaten in den Bereich Informationsmanagement investieren. 27 Prozent seien beispielsweise mit den bisher implementierten Softwarelösungen zur Ausfilterung von irrelevanten Daten unzufrieden und 36 Prozent mit den vorhandenen Tools zur Datensuche. (hjm)

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