Drittes Erweiterungsmodul für ERP 6.0 erschienen

26. Februar 2008, 11:37
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Mehr Auswahl für die 5'500 Anwender von ERP 6.0, grösserer Druck auf SAP R/3-User zu migrieren.

Mehr Auswahl für die 5'500 Anwender von ERP 6.0, grösserer Druck auf SAP R/3-User zu migrieren.
Modulare Bauweise und jährliche Erweiterungen statt Release-Wechsel, sind das Kredo von SAPs ERP 6.0. Nun hat das Walldorfer Unternehmen das dritte Enhancement Package vorgestellt, das im wesentlichen Funktionserweiterungen für die Finanzbuchhaltung und das Personal-Management, so wie neue Tools für die Branchen Handel, Produktion und öffentliche Verwaltungen umfasst. Wie schon zuvor, können ERP 6.0-Kunden unter den diesmal 1400 neuen Funktionen und 50 Enterprise Service frei wählen und sich so ihren individuellen Mix zusammenstellen. Dies geschieht über das integrierte Switch Framework und reduziert nach Herstellerangabe den Testaufwand und die Lizenzkosten, da beides nur für die wirklich benötigten Komponenten anfällt.
Die Strategie zielt zudem auf die Gruppe der Unternehmen, die weiterhin S/3-Umgebungen verwenden. Oftmals halten Firmen an der älteren SAP-Lösung fest, da sie für diese spezielle Applikationen geschrieben haben, um den Funktionsumfang zu ergänzen. Da alle ERP-6.0-Kunden via dem Switch Framework aber auf alle, auch branchenfremde, Funktionen zugreifen können, hofft SAP auf einen baldigen Sinneswandel unter den S/3-Usern. Um diesen noch ein wenig zu beschleunigen hat SAP zudem die Wartungskosten für ältere S/3-Versonen erhöht. (Thomas Mironiuk)

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