Droht der nächste Stellenabbau bei IBM?

11. Januar 2018 um 16:58
  • international
  • global
image

10'000 Stellen sollen bei IBM über Fluktuation abgebaut werden, so ein Bericht. Weitere tausende von Mitarbeitenden sollen intern eine neue Aufgabe erhalten.

10'000 Stellen sollen bei IBM über Fluktuation abgebaut werden, so ein Bericht. Weitere tausende von Mitarbeitenden sollen intern eine neue Aufgabe erhalten.
Der US-Konzern IBM plane bis zu einem Drittel der 103'000 Angestellten der Global Technology Services (GTS) eine neue Aufgabe zu geben. Dies berichtet 'The Register'.
Aus der Folie geht hervor, dass 2018 etwa 30'900 Mitarbeitende der GTS-Gruppe von Massnahmen betroffen sein sollen. 10'100 Stellen werden demnach durch "attrition w/o backfill" abgebaut, durch natürliche Fluktuation also, ohne diese Stellen neu zu besetzen.
9'300 Mitarbeitende der GTS sollen "redeployed" – in andere Abteilungen versetzt – werden. Auf dem Dokument werden unter anderem Cloud Migration oder New Business als neue Rollen genannt.
Weitere 6000 Mitarbeitende sollen intern umgesiedelt werden, um IBM dabei zu helfen, Kosten zu senken. Sie sollen laut 'Register' die Aufgaben von Subunternehmern übernehmen. Das Unternehmen wolle laut dem Insider die Leistungen von externen Dienstleistern reduzieren. Für weitere gut 5000 Stellen werde noch eine Lösung gesucht.
Auf Anfrage von 'The Register' und 'Reuters' wollte sich das Unternehmen nicht unmittelbar zum Bericht äussern. Kurz vor Redaktionsschluss war es auch nicht mehr möglich, die Schweizer Pressestelle von IBM zu erreichen. (kjo)

Loading

Mehr erfahren

Mehr zum Thema

image

Fujitsu beendet sein Client-Geschäft

Der japanische IT-Konzern will den Fokus auf Datacenter-Technologien und sein Plattform-Angebot setzen.

publiziert am 3.8.2023
image

Ein Roboter schwitzt für die Wissenschaft

"Andi" soll Erkenntnisse liefern, um Menschen besser vor der Hitze zu schützen. Er spaziert dafür durch die US-Stadt Phoenix.

publiziert am 31.7.2023
image

IT-Panne: Keine Schweizer Visa-Termine in mehreren Ländern

Die Schweiz hat die Visumsbearbeitung an TLScontact ausgelagert. Die Firma konnte mehrere Tage keine Daten an Schweizer Server senden. Betroffen waren laut EDA Grossbritannien, Russland, Kosovo und die Türkei.

publiziert am 28.7.2023
image

Der Flächenbrand ungepatchte Schwachstellen

Ungepatchte Lücken sind eine riesiges Cyberrisiko. Führende Security- und Netzwerk-Unternehmen wollen dem mit einer Allianz entgegenwirken.

publiziert am 28.7.2023