Dropbox: Mehr Kontrolle für Admins

17. November 2016, 13:00
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Dropbox lanciert eine Reihe von neuen Features, die Admins in Unternehmen mehr Kontrolle über die Aktivitäten ihrer Nutzer geben sollen.

Dropbox lanciert eine Reihe von neuen Features, die Admins in Unternehmen mehr Kontrolle über die Aktivitäten ihrer Nutzer geben sollen. Einige der Features stehen Dropbox Business- und Enterprise-Kunden ab heute in der Verwaltungskonsole zur Verfügung, weitere sollen in Kürze folgen.
Ab sofort können Administratoren die Verwendung privater Dropbox-Konten im Unternehmensnetzwerk falls gewünscht blockieren und nur den Zugriff auf Unternehmenskonten zulassen. Dies soll dabei helfen, vertrauliche Unternehmensdaten nicht nach aussen dringen zu lassen. Die Funktion ist laut Dropbox mit den Lösungen von Web-Gateway-Anbietern wie Barracuda Networks, Skyhigh Networks und Symantec kompatibel.
Neu konnen Admins auch die Anzahl der Geräte beschränken, auf denen User ihre Konten synchronisieren dürfen. Das Genehmigungsverfahren könne durch Verwaltungseinstellungen sowie eine benutzerdefinierte Nutzerausschlussliste individuell angepasst werden.
In "wenigen Wochen" soll ein besseres und umfangreicheres Audit-Protokoll mehr Aufschluss über Nutzeraktivitäten geben. Durch iterative Filter wird es laut Dropbox einfach sein, Security-Vorfälle zu analysieren und zu beheben.
Ab dem 1. Quartal 2017 soll eine Subdomain-Überprüfung ermöglichen, Dropbox je nach Bedarf für bestimmte Gruppen bereitzustellen und bestehende Konten in der Unternehmensdomain zusammenzuführen. (hjm)

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