Druck auf Speicherpreise erhöht sich weiter

21. Februar 2008, 10:08
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Um dem seit längerem schwachen US-Markt zu entkommen, haben, nach einem Bericht der 'Digitimes', Micron und Samsung beschlossen, ihren Fokus verstärkt auf Europa zu legen.

Um dem seit längerem schwachen US-Markt zu entkommen, haben, nach einem Bericht der 'Digitimes', Micron und Samsung beschlossen, ihren Fokus verstärkt auf Europa zu legen. Dabei geht es nicht nur um Abverkäufe über den Spotmarkt und die Distributionspartner, sondern um langfristige, durch das Marketing unterstützte Kampagnen. Während Samsung, wenn auch mit einem Schwerpunkt auf Osteuropa, schon länger aktiv um Europäische Kunden wirbt, war Micron lediglich in Grossbritanien in nennenswertem Umfang aktiv. Somit dürften sich die Probleme der von roten Zahlen geplagten Infineon-DRAM-Tochter Qimonda weiter verstärken.
Wie gross der Druck und die Verunsicherung in der Speicherbranche derzeit sind, unterstreicht auch die Entwicklung am Roh-Wafer-Markt. Nachdem jahrelang die Nachfrage nach den hochreinen Silizium-Scheiben die Produktionskapazitäten überstieg, sinkt sie derzeit rapide. Noch ist unklar, ob die DRAM-Hersteller lediglich die Lagerbestände von Wafern zurückfahren um Kosten zu sparen oder tatsächlich eine Senkung der Produktionsmenge geplant ist. (tm)

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