Durchzogene Bilanz für T-Systems

7. März 2014, 08:42
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Der Umsatz von T-Systems, der ICT-Dienstleistungstochter der Deutschen Telekom, ist im vergangenen Jahr verglichen mit 2012 insgesamt um 5 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro gesunken.

Der Umsatz von T-Systems, der ICT-Dienstleistungstochter der Deutschen Telekom, ist im vergangenen Jahr verglichen mit 2012 insgesamt um 5 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro gesunken. Im vierten Quartal 2013 ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,6 Prozent zurück.
Trotzdem konnte T-Systems den Gewinn, zumindest vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Stufe EBITDA), steigern. Der EBITDA-Gewinn stieg im Gesamtjahr um 14 Prozent auf 390 Millionen Euro, im vierten Quartal sogar um 35 Prozent auf 89 Millionen Euro. Die Marge konnte also gesteigert werden, allerdings liegt sie weiterhin unter dem Branchenschnitt und entspricht damit noch nicht den Vorstellungen der Konzernverantwortlichen.
Der Hauptgrund für den Umsatzrückgang waren die Sparbemühungen der Deutschen Telekom im IT-Bereich, der von T-Systems betreut wird. Der interne Umsatz von T-Systems mit der Konzernmutter schrumpfte allein im vierten Quartal um beinahe ein Fünftel auf 566 Millionen Euro. Der Umsatz mit Drittkunden ging ebenfalls zurück, im vierten Quartal um 3,8 Prozent auf 2,05 Milliarden Euro. Dafür waren vor allem die Abtrennungen von Unternehmensteilen, zum Beispiel der Verkauf der Geschäftseinheit Systems Integration in Frankreich verantwortlich. Auch ohne diese Verkäufe wäre der Umsatz im Drittkundenbereich aber leicht gesunken. (hjm)

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