DXC will jetzt Gever-Lösung Acta Nova integrieren

20. November 2018, 16:30
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Was macht DXC genau und warum? Und ist das Gever-Grossprojekt des Bundes ein Grund? Wir haben nachgefragt.

Was macht DXC genau und warum? Und ist das Gever-Grossprojekt des Bundes ein Grund? Wir haben nachgefragt.
DXC verfügt nun über ein Team, das eigens für das System Acta Nova von Rubicon zertifiziert ist. Dies meldet das Unternehmen.
Vom Standort Bern aus sollen Projektleiter, Software-Architekten, Business-Analysten und Softwareentwickler die Gever-Lösung im Behördenumfeld integrieren. Damit werde man "zum grössten Integrationspartner von Rubicon in der Schweiz", so DXC.
Auf Anfrage ergänzte Barbara Höfelmayr, Country Marketing Manager, die Ankündigung.
Laut eigenen Aussagen hat DXC 20 Jahre Erfahrung mit Gever-Lösungen. Mit welchen Lösungen und bei welchen Kunden der öffentlichen Hand?
Barbara Höfelmayr: Seit FABASOFT der Standard im Bereich der Bundesverwaltung ist, ist DXC in diesem Umfeld tätig. Dort wurden Projekte mit Verwaltungen des Eidgenössische Finanzdepartements (EFD), des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) und Edes idgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) realisiert. Bereits vor der GEVER-Initiative war DXC (mit dem Vorgängerunternehmen CSC) auch in der Prozessberatung für die Bundesverwaltung aktiv.
Wie viele Leute umfasst das Acta-Nova-Team und ist es dediziert dafür?
Wir haben bereits ein mehrköpfiges Team ausgebildet und bauen dieses sukzessive weiter aus.
Warum am Standort Bern?
Am Standort Bern haben wir unser Competence Center für den öffentlichen Bereich in der Schweiz angesiedelt. Das Competence Center berücksichtigt und bündelt die Besonderheiten des öffentlichen Bereichs.
Acta Nova, Atos und DXC?
Den grössten uns bekannten Gever-Auftrag hat der Bund vergeben und sich für Acta Nova entschieden. Und Atos ist daran, die Gever-Lösung zu implementieren. Das Projekt heisst "Genova" und wird von der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) aufmerksam beäugt. Darum die Fragen nach Hintergründen zum DXC-Vorgehen.
Hängt der Schritt von DXC mit dem Bundesprojekt GENOVA zusammen? Falls ja: wie exakt?
Barbara Höfelmayr: DXC Technology richtet den Ressourcenaufbau am Bedarf ihrer Kunden aus. Da wir wissen, dass im Bereich der Geschäftsverwaltung im öffentlichen Bereich nach wie vor ein hoher Bedarf besteht, hat sich DXC entschieden, hier zu investieren.
Arbeitet DXC für oder mit Atos zusammen in Schweizer Projekten?
DXC Technology arbeitet eigenständig am Markt, hat aber ein grosses Partnernetzwerk an der Seite, das wir je nach Kundenbedürfnis in Form von spezifischen Partnerschaften einbinden.
Haben Sie Zuschläge der öffentlichen Hand für Acta Nova erhalten oder handelt es sich um eine Vorabinvestition in hoffentlich kommende Aufträge?
Nachdem der öffentliche Bereich ein strategisches Geschäftsfeld für uns darstellt, investieren wir hier in die Zukunft. (Marcel Gamma)

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