E-Government: IncaMail und PrivaSphere erringen Zulassung des Bundes

26. November 2009, 15:05
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Zwischen dem Erlass der Verordnung und der offiziellen Anerkennung einer elektronischen Plattform für die Zustellung von Eingaben und Verfügungen vergingen nur zwei Jahre...

Zwischen dem Erlass der Verordnung und der offiziellen Anerkennung einer elektronischen Plattform für die Zustellung von Eingaben und Verfügungen vergingen nur zwei Jahre...
Das eidgenössische Finanzdepartement (EFD) hat die "elektronischen Zustellplattformen", sprich die sicheren E-Mail-Systeme, von PrivaSphere und der Post ("IncaMail") als "elektronische Zustellplattform für Verwaltungsverfahren" anerkannt. Die beiden Systeme, die beide auf der E-Mail-Lösung von PrivaSphere beruhen und mit digitalen Zertifikaten von SwissSign arbeiten, sind die bisher ersten und einzigen, die vom Bund anerkannt sind.
Damit wird es nun möglich, dass Personen und Firmen bei bestimmten Verwaltungsverfahren nur noch auf elektronischem Weg mit den Behörden verkehren - beispielsweise Eingaben einreichen oder Verfügungen (rechtsgültige Entscheide) empfangen.
Die Anerkennung von IncaMail und PrivaSphere beruht auf der "Verordnung über die elektronische Übermittlung im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens", die vom Bundesrat am 17. Oktober 2007 erlassen wurde und per 1. Januar 2008 in Kraft trat. In dieser Verordnung ist eben vorgesehen, dass das EFD Dienstleister prüft und sie für den sicheren Transport von elektronischen Eingaben und Verfügungen anerkennt.
Für diesen Vorgang benötigte der Bund nun also fast zwei Jahre. Nun darf darauf gewettet werden, in welchem Jahr das erste Verwaltungsverfahren tatsächlich vollständig digital abgewickelt wird. (Christoph Hugenschmidt)

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