E-Health: Genf schaut über den Tellerrand

23. August 2013, 15:31
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Die Hôpitaux Universitaires de Genève (HUG) nehmen seit Ende 2011 am europäischen Projekt namens "epSOS" (Smart Open Services for European Patients) teil. Per Ende Juni 2013 wurde nun der Service aufgeschaltet, wie dem "eHealth Suisse"-Newsletter zu entnehmen ist. Somit kann nun im medizinischen Bedarfsfall aus epSOS-Pilotregionen im europäischen Ausland auf das Patientendossier von Genfer PatientInnen zugegriffen werden. Vier Länder haben ihren Patientendossier-Service ebenfalls aufgeschaltet: Österreich, Spanien, Frankreich und Italien. Die Schweizer Teilnahme ist vorderhand bis Ende 2013 befristet.
Lange konzentrierten sich Länder auf den Ausbau von nationaler eHealth-Projekte. Das Projekt epSOS baut nun aber darauf, dass sich Personen immer mehr länderübergreifend bewegen und damit auch Gesundheitsdienste beziehen. Das Ziel ist, eine gemeinsame europäische Serviceinfrastruktur aufzubauen, ohne dabei die nationalen Systeme zu tangieren.
Die Teilnahme am obengenannten Projekt der Genfer Spitäler wird durch den Kanton Genf mit seinem Pilotprojekt "MonDossierMédical.ch" und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) unterstützt. Vom epSOS-Projekt erhoffen sich die beteiligten Organe Erkenntnisse und Impulse für die weitere Etablierung von eHealth in der Schweiz. (lvb)

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