E-Health-Kongressprogramme im Vergleich

4. Juli 2008, 10:03
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Tauziehen mittels Kongressprogrammen: Schweizer E-Health-Szene trifft sich in Bern und/oder Nottwil.

Tauziehen mittels Kongressprogrammen: Schweizer E-Health-Szene trifft sich in Bern und/oder Nottwil.
Am 26. und 27. August findet im Berner Berner Stade de Suisse erstmals der "Swiss eHealth Summit" statt. Wenig später, am 24. und 25. September, findet im luzernischen Nottwil bereits zum achten Mal der "eHealthcare"-Kongress statt. Wie schon seit März bekannt ist, bemühen sich die beiden rivalisierenden Veranstalter um Relevanz in der Schweizer E-Health-Szene. Manche Vertreter der Gesundheits- und IT-Branche kommen wohl nicht drum herum, beide Events zu besuchen, denn beide bieten ein interessantes Programm an mit zahlreichen namhaften Ausstellern und Referenten sowie Nebenveranstaltungen. Die Themen sind zum Teil allerdings identisch (etwa "Digital Hospital").
Beim etablierten eHealthcare-Kongress, der unter anderem von Microsoft, Siemens, Sun Microsystems, CSC und T-Systems unterstützt wird, werden neu jeweils nur noch drei Symposien gleichzeitig stattfinden. Der Kongress sei jetzt noch gezielter auf die "Healthcare-Leader" (gemeint sind CEOs und CIOs) ausgerichtet, so die Veranstalter. Die Themen sind unter anderem: Gesundheitswesen Schweiz im Umbruch; eHealth-Infrastruktur und Gesundheitskarte; Digital Hospital; ICT und Krankenversicherung; Radiologie im Informationszeitalter; ICT in Patient Care / Monitoring / Telemedicine / Arztpraxis; Pharma und Industrie; Technologie, Applikationen und Innovationen. Weitere Informationen zum Nottwiler eHealthcare-Kongress gibt es auf der eHealthcare-Homepage.
Auch der Swiss eHealth Summit, der unter anderem von der Post, Cisco, IBM, SAP und Swisscom unterstützt wird, hat einiges zu bieten. Die Themen sind unter anderem: ICT Strategien für Organisationen des Gesundheitswesens; Vernetzung der Spitäler, Arztpraxen und Apotheken; Mobilität von Leistung, Material und Patient; Einsatzfelder der Elektronischen Patienten- und Gesundheitsakten; Automatisierte Verarbeitung von Leistungen bei Krankenversicherungen; ICT-basierte Prozesssteuerung in der ambulanten Pflege; Konkurrenzfähigkeit der Leistungserbringer; Mobile Applikationen im Spital. Weitere Infos zum Berner Swiss eHealth Summit gibt es auf der Swiss-eHealth-Summit-Homepage. (Maurizio Minetti)

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