E-Voting in Solothurn sorgt für Diskussion

27. März 2014, 16:33
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In einer Interpellation wollte Daniel Urech (Grüne) vom Solothurner-Regierungsrat wissen, ob die elektronische Stimmabgabe sicher sei.

In einer Interpellation wollte Daniel Urech (Grüne) vom Solothurner-Regierungsrat wissen, ob die elektronische Stimmabgabe sicher sei. Er habe starke Zweifel, seit ein Hacker in das Genfer E-Voting-System eindringen konnte. Dennoch können Auslands-Solothurner seit 2010 online abstimmen. Urech fordert die Veröffentlichung des Quellcodes. Damit soll die Transparenz und Sicherheit erhöht werden. Der Regierungsrat unterstützt dieses Vorhaben.
Nach heutigem Plan soll E-Voting für Inlands-Solothurner 2018 in Solothurn möglich sein. Man warte auf ein System, das individuelle sowie universelle Verifizierung ermögliche, so der Regierungsrat in seiner Antwort. Wer abstimmt, soll sehen, ob seine Stimme auch ankommt. Es soll auch möglich sein, dass Wahlbeobachter überprüfen können, ob eine Stimme korrekt abgegeben und gezählt wurde. (csi)

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