Ebertlang eröffnete erste Nieder­lassung in der Schweiz

4. Oktober 2021, 12:42
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Mit einer Filiale in Pfäffikon SZ hat sich der aus dem deutschen Wetzlar stammende VAD erstmals im Ausland angesiedelt.

Der auf Security- und Infrastrukturlösungen spezialisierte deutsche VAD (Value Added Distributor) Ebertlang siedelt sich in der Schweiz an. Ebertlang Swiss ist die erste Auslandsdependance, wie das Unternehmen auf Anfrage bestätigt. Bereits Anfang Jahr hatte man mit dem Umbau der Geschäftsleitung auch Expansionsbestrebungen angekündigt.
Mit zunächst 3 Mitarbeitenden wolle man nun von Pfäffikon SZ aus die aktuell rund 1000 Systemhäuser und IT-Dienstleister im Schweizer Markt direkt adressieren, teilt der Disti mit. Ausser in der Schweiz arbeite Ebertlang in der DACH-Region mit weiteren rund 18'000 Partnern zusammen, die jedoch ausschliesslich von Deutschland aus betreut werden.
Das Lösungsportfolio des VADs umfasst die Bereiche Security, Backup & Continuity, Automation & Managed Services sowie Messaging & E-Mail-Archivierung, für die derzeit Angebote von 18 Herstellern gelistet sind. Das gelte auch für die Schweiz, wie Pressesprecher Alexander Hassel bestätigt. Laut Mitteilung sollen speziell auf die Schweiz zugeschnittene Leistungen und Services hinzukommen. Gemeint sind damit beispielsweise Vorort-Consulting und -Meeting-Angebote oder auch landesspezifische Veranstaltungen, so Hassel.
Ebertlang-CEO Philip Weber und sein CFO- respektive COO-Kollege Marcus Zeidler betonen, dass man nun näher zu den Schweizer Partnern rücke. Denen stünden dank der Expansion nun dedizierte Vertreter für den hiesigen Markt als Ansprechpartner zur Verfügung und ein eigenes Partnerportal. Neu würden Rechnungsmodalitäten der Schweiz genauso berücksichtigt wie in Schweizer Franken abgerechnet werde.
Hassel unterstreicht das und erklärt, der jetzige Start mit den 3 Sales-Leuten und Kennern des Systemhausgeschäftes sei erst der Anfang. Ebertlang Swiss werde weiter ausgebaut und demnächst auch einen Schweizer Landeschef haben. In einem kurzen Telefonat betont Hassel mehrfach, dass man natürlich wachsen und neue Partner hinzugewinnen wolle. Doch derzeit gehe es insbesondere darum, aus der Schweiz heraus die Zusammenarbeit mit den bestehenden hiesigen Partnern zu vertiefen.

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